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Schulprojekte

Tierpatenklasse

Seit Anfang des Schuljahres ist die Klasse 5a der Gesamtschule Waldbröl Tierpatenklasse.  Die Idee dazu hatten Schüler der letzten Jahrgangsstufe 13. Denn warum soll es neben den anderen Profilklassen nicht auch eine Tierpatenklasse geben? Von der 5. bis zur 10. Jahrgangsstufe beschäftigen sich die Schüler nun mit verschiedenen tierschutzrelevanten Themen und sind außerdem Pate unseres Tier-, Natur- und Jugendzentrums Weidefeld. Unser Zentrum hat es sich zur Aufgabe gemacht, verletzten, verwaisten, verwahrlosten und misshandelten Tieren ein neues Zuhause zu bieten. Ein Besuch des Tierschutzzentrums ist im Rahmen der Klassenfahrt in Stufe 7 geplant. Mit verschiedenen Aktionen wollen die Schüler Spenden für unser Zentrum sammeln. Wir unterstützen die Tierpatenklasse während ihres gesamten Projektes.

Passend zu ihrem Alter und der Jahrgangsstufe setzen sich die Jugendlichen mit den verschiedenen Tierschutzthemen auseinander. Jetzt in der 5. Klasse starten die Schüler mit dem Thema Heimtiere und den Fragen: Wie halte ich Hund und Katze artgerecht und was braucht mein Haustier? In diesem Zusammenhang stellen sie zum Beispiel auch Heimtierspielzeug her.

Auch für die folgenden Jahre wurden bereits verschiedene Unterrichtsbausteine und Themenschwerpunkte entwickelt. So beschäftigen sich die Schüler nach den Heimtieren auch mit Tieren in der Landwirtschaft, Tieren in Tierversuchen und Wildtieren – und lernen, was sie tun können, um Tiere besser zu schützen. Wir freuen uns, die Klasse über so einen langen Zeitraum begleiten zu dürfen und halten euch hier auf dem Laufenden.

Mehr Infos zur Tierpatenklasse bekommt ihr hier.

Tierversuche: "Weil der Mensch keine Maus ist"

Unter dem Projekttitel „Tierversuche gefährden unsere Gesundheit – weil der Mensch keine Maus ist“ beschäftigten sich die Neuntklässler des Gymnasiums in Neukloster drei Tage lang mit Tierversuchen und Alternativmethoden. Aus insgesamt 14 Projekten konnten sich die Schüler ein Projekt aussuchen. Begleitet wurde das Projekt durch die Medizinerin und Tierschutzlehrerin Dr. Marion Balscheit.

Ein Animationsfilm gab den Schülern erstmal einen Einblick in das Thema Tierversuche. Es gibt viele verschiedene Tierversuche, aber für fast alle Tiere im Labor gilt dasselbe: Sie leiden unter der Haltung, unter Stress und unter Angst, wenn sie für oftmals schmerzhafte Versuche aus dem Käfig genommen und festgehalten werden. Die Ergebnisse aus Tierversuchen sind häufig nicht übertragbar, da es zwischen Tier und Mensch grundsätzliche Unterschiede gibt.

„Wie verschieden Tiere und Menschen sind, sieht man schon allein am Körperbau, an den Verhaltensweisen und den Sinnesorganen“, erläuterte die Tierschutzlehrerin. Um menschliche Krankheiten zu simulieren, werden Tiere künstlich krank gemacht. Menschliche Krankheiten sind jedoch komplex und bei ihrer Entstehung spielen viele Faktoren eine Rolle, die im Labor größtenteils nicht berücksichtigt werden können.

Auch der 15-jährige Alexander findet Tierversuche unnütz, „weil die Chance, dass die Erkenntnisse aus dem Tierversuch genauso beim Menschen gelten, ziemlich gering ist.“  Dabei gibt es moderne und vor allem tierleidfreie Alternativen wie z. B. die Forschung an Zellen oder mit Hilfe von Computern.

Schüler erleben Tierschutz hautnah

Wie Tierschutzlehrer Schülern Themen ganz praktisch vermitteln können, zeigt eine neue Tierschutz-AG des Tierschutzvereins Schmölln. Schüler der fünften Klasse der Schmöllner Regelschule „Am Eichberg“ treffen sich regelmäßig im Tierheim des Vereins, um über alle möglichen Tierschutzthemen zu sprechen und die Tierheimarbeit kennen zu lernen. Sie helfen beim Versorgen der Tierheimtiere, gehen mit den Hunden Gassi und basteln Spielzeug für die Tiere.