Wechsel-Kroete-Header

Amphibien

Frösche, Kröten und Co

Verwandlungskünstler

Amphibien mögen es gerne nass und feucht. Die meisten Amphibien legen Eier in Gewässern ab. Hier schlüpfen die vielen Larven und durchlaufen eine beeindruckende körperliche Verwandlung. Das bekannteste Beispiel hierfür ist die Verwandlung von der Kaulquappe zum Frosch. Auch Salamander und Molche gehören zu den Amphibien.

In Gefahr

Springfrosch

In Deutschland leben 21 Amphibienarten. Ihr Lebensraum wird durch das Trockenlegen von Feuchtgebieten und Zuschütten von Gewässern aber auch den Einsatz von Düngern oder Pestiziden zerstört. Auch der Straßenverkehr und Gitteröffnungen in Gulli- oder Fensterschächten können zu tödlichen Fallen für die Tiere werden, wenn sie im Frühjahr ihre Winterverstecke verlassen und zu ihren Laichgewässern wandern.

mehr

Durch den Handel mit Tieren ist ein gefährlicher Hautpilz aus Südostasien nach Europa gelangt. Besonders bedroht sind dadurch Salamander und Molche. Um die Tiere vor der tödlichen Infektion zu schützen, sollte der Import der Tiere verboten werden.

Helfen

  • Ihr könnt der Jugendgruppe eurer Stadt dabei helfen, Krötenzäune zu errichten und die Zäune und Auffangeimer zu kontrollieren.
  • Wenn ihr einen Garten habt, könnt ihr dort den Tieren durch Komposthaufen, Steinhügel und Altholzhaufen Schutz- und Winterquartiere bieten. Ein kleiner Tümpel im Garten bietet Lurchen Laichmöglichkeiten.
  • Dichtet Keller und Kellerschächte mit einem Schutzgitter, einem Brett oder einer Folie bzw. kontrolliert regelmäßig, ob sich dort Tiere verirrt haben. Setzt sie zunächst in einen Eimer. Achtet darauf, dass der Eimer etwas feucht ist und nicht in der prallen Sonne steht. Lasst die Tiere dann in der Umgebung an einer geschützten Stelle wieder frei.