Bitte kein Tier unterm Weihnachtsbaum!
Ein eigenes Haustier zu Weihnachten – das klingt für viele erstmal richtig toll. Eine süße Katze, ein kleiner Hundewelpe oder Kaninchen unterm Weihnachtsbaum. Aber genau da liegt das Problem: Tiere sind keine Geschenke, sondern Lebewesen mit eigenen Bedürfnissen.
Jedes Jahr werden Tiere unüberlegt verschenkt, nach ein paar Wochen oder Monaten im Tierheim landen. Der Grund ist fast immer derselbe: Der Alltag mit einem Tier ist viel anstrengender als gedacht.
Ein Haustier verändert den Alltag
Ein Hund braucht Bewegung – jeden Tag, bei jedem Wetter. Katzenklos reinigen, Gehege sauber halten, füttern, spielen, zum Tierarzt gehen: All das gehört dazu. Und zwar nicht nur in den Ferien, sondern auch wenn Schule, Hobbys oder Freund*innen wichtiger erscheinen.
Auch wenn viele Kinder und Jugendliche ehrlich helfen wollen, bleibt die Verantwortung am Ende immer bei den Erwachsenen. Deshalb muss die ganze Familie vorher genau überlegen, ob ein Tier wirklich ins Leben passt – heute und auch in ein paar Jahren noch. Leider kommt es sehr oft vor, dass sich Menschen nicht genügend Gedanken machen, ein Tier unüberlegt anschafft und es am Ende ins Tierheim soll. Viele Tierheime sind schon jetzt voll und können nicht unbegrenzt Tiere aufnehmen.
Tierheim statt Tierkauf – aber bitte gut überlegt!
Wer sich gut informiert hat und sicher ist, ein Tier aufnehmen zu können, findet im Tierheim viele tolle Tiere: jung oder alt, klein oder groß. Statt Tiere zu verschenken sollte man sich viel Zeit nehmen um rauszufinden, was für ein Tier ins Leben passt.
Eine bessere Idee als ein Haustier zu Weihnachten sind zum Beispiel Tierbücher oder eine Patenschaft für ein Tier im Tierheim. So zeigt man echte Tierliebe – ganz ohne Risiko für die Tiere.
