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Tierschutz im Einkaufskorb

Schülerprogramm auf der Grünen Woche 2018 in Berlin

Wie leben Tiere in der Landwirtschaft?

Wie fühlt es sich für ein Schwein an, wenn es auf einem Spaltenboden steht oder im Stroh liegt? Oder für ein Huhn, wenn es im Sand badet und im Streu nach Körnern pickt? Das konnten die Besucher unseres Standes auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin mit einem Griff in verschiedene Kisten ertasten. Einen Eindruck von den unterschiedlichen Haltungsformen von Schweinen, Masthühnern und Milchkühen bekamen sie mit Blick in mehrere Schubladen, in die wir Modellställe platziert hatten.

Schülerprogramm

Diese Erfahrung konnten auch zwölf Schulklassen machen, die an dem Schülerprogramm „Tierschutz im Einkaufskorb“ unseres Jugendreferates teilnahmen. Ziel des Angebotes war es, den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, wo sie im Alltag mit Tierschutz in Berührung kommen und was sie selbst tun können.

Hierbei ging es vor allem um das Ausprobieren und eigene Erleben, um zu verstehen, was die verschiedenen Haltungsformen für die Tiere bedeuten und was nötig ist, damit es Tieren in der Landwirtschaft besser geht. „Die Tiere haben aber  ganz schön wenig Platz“ und „der Spaltenboden ist aber hart“ verstanden die Jugendlichen sofort. Die Lehrer freuten über das Material, das wir ihnen zur Verfügung stellten und werden das Thema im Unterricht weiter bearbeiten.

Spielerisch lernen

Nach dem die Schüler die Modellställe erkundet hatten, konnten sie nachempfinden, wie sich ein Huhn fühlt, wenn es keinen Platz hat und sich nicht beschäftigen kann. Außerdem lernten sie, dass Eier je nach Haltungsform codiert werden. Das konnten sie im Anschluss direkt in einem Spiel üben. In kleinen Gruppen sortierten sie Plastikeier nach dem Eiercode, um so ein Lösungswort herauszufinden, das etwas über die jeweilige Haltungsform aussagt.

Bei einer Einkaufssimulation konnten die Schüler Lebensmittel danach einstufen, ob sie Fleisch, Eier oder Milch enthielten oder rein pflanzlich – also vegan – waren.  Dabei gaben wir Hinweise, auf welche Kennzeichnungen und Siegel die Jugendlichen beim Kauf von tierischen Produkten achten können. Das Wissen können sie nun direkt in den Alltag übertragen und beim nächsten Einkauf anwenden.

Mehr Infos in der Broschüre „Tierschutz im Einkaufskorb“

Demo Wir haben es satt!