Statt die Katze im Napf zu füttern, könnt ihr etwas Trockenfutter oder Katzenstangen in der Wohnung verteilen. Zu Beginn sollten die Verstecke einfach sein, beispielsweise in der Nähe des Lieblingsplatzes, damit die Katze schnell Erfolg hat und „Beute" findet. In den folgenden Tagen könnt ihr die Suchaufgabe langsam steigern und die Leckerbissen etwas besser verstecken. Noch schwieriger wird es, wenn die Katze nicht zuschauen darf, wo das Futter verteilt wird. Nun muss sich die Katze anstrengen und mit ihrem feinen Geruchssinn auf Futtersuche gehen.Der Schwierigkeitsgrad steigt weiter an, wenn sich die Katze das Futter regelrecht erarbeiten muss. Viele Dinge aus dem Haushalt eignen sich als Katzenfutterspiel, beispielsweise Eiswürfelformen, Eierkartons oder saubere Plastikbecher. Die Leckereien werden in die Vertiefungen gelegt und die Katzen müssen mit dem Maul oder mit der Pfote das Futter erbeuten. Eine aus Papprollen (Küchenrolle, Toilettenrolle) zusammen geklebte Pyramide, in die das Futter gelegt wird, bietet ebenfalls viel Spielspaß. Die Katze muss mit Pfoten und Krallen nach dem Futter „angeln". Diese Futter-Spiel-Elemente sollten auf einer Pappe oder einem Brett gut befestigt werden, sonst werfen einige Katzen die Elemente um und kommen so sehr einfach an die Leckerbissen.
Als gewünschte bewegliche Futterspiele könnt ihr Eierkartons verwenden. Schneidet dazu in einen Eierkarton ein oder zwei große Löcher und füllt ihn mit Leckerein. Nun muss die Katze ausprobieren, wie sie an das Futter kommt. Achtet hier ebenfalls darauf, dass ihr es der Samtpfote zunächst leicht macht: Große Löcher oder ein offener Deckel führen schnell zum Erfolg. Das motiviert die Katze, sich später auch mit schwierigerem Spielzeug zu beschäftigen.