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Hundetötungin der Ukraine



Straßenhunde in der Ukraine. Mit Klick vergrößern.

Die Bilder von Hundetötungen in der Ukraine in Zusammenhang mit den Vorbereitungen der Fußball-Europameisterschaft 2012 haben Tierfreunde schockiert. Die Tötung der Hunde zur vermeintlichen „Verschönerung des Stadtbildes" lehnt der Deutsche Tierschutzbund vehement ab.
 
Zusammen mit ukrainischen Tierärzten und Mitarbeitern unseres Tierschutzzentrums Odessa haben wir Hilfsaktionen für die Straßenhunde in der Ukraine ins Leben gerufen und führen in Kiew unter anderem Kastrationsaktionen durch. Nach Umbauarbeiten und der Ausstattung von drei Tierkliniken konnten bereits einige hundert Hunde kastriert werden. Außerdem ist ein Tierrettungswagen im Einsatz, in dem die Hunde schon während des Transports in die Kliniken tierärztlich versorgt werden.
 
Die Hunde werden nach der Kastration von Tierärzten nochmals untersucht und nach einer kurzen Erholung wieder in ihrem Revier frei gelassen. Sie können sich jetzt nicht weiter vermehren, leben mit ihrem vertrauten Rudel und werden von ukrainischen Tierfreunden versorgt.
 

Helft den Hunden in der Ukraine



Respekt - auf Deutsch und Russisch. Motivkarte mit Klick vergrößern.

Gemeinsam mit der Stadt haben wir außerdem eine Medienkampagne zur Aufklärung der Bevölkerung gestartet. Hierfür laufen im ukrainischen Fernsehen Spots, in denen wir auf die Bedeutung der Kastration von frei lebenden Hunden wie auch Hunden in Privathaushalten aufmerksam machen. Denn auch unkastrierte Hunde aus Privathaushalten tragen stark zur Vermehrung der Straßentiere bei. Außerdem werden in Kiew an zahlreichen Orten Plakate mit den Kontaktdaten der Anlaufstellen für interessierte Bürger aufgehängt.
 
Um das Leben der Straßentiere auf lange Sicht zu verbessern - auch weit über die EM hinaus - ist es wichtig, dass nicht nur die Bürger Kiews aufgeklärt werden, sondern auch die Menschen bei uns weiterhin wachsam auf die Ukraine schauen. Ihr könnt dabei helfen: Bestellt bei uns kostenlos 25 oder 50 Motivkarten und verteilt sie im Freundeskreis, beim Sport oder in der Schule. Gebt bitte in der E-Mail eure Postadresse an.
 

Vertrag mit Kiew



Unser Ehrenpräsident Wolfgang Apel mit Straßenhunden in der ukrainischen Stadt Odessa. Mit Klick vergrößern.

Mehrmals sind Vertreter des Deutschen Tierschutzbundes in die ukrainische Hauptstadt Kiew gereist und haben Gespräche mit den Verantwortlichen vor Ort geführt. Im Februar 2012 haben wir und der stellvertretende Bürgermeister von Kiew, Oleksandr Mazurchak, einen Vertrag unterzeichnet, um die Straßenhunde-Population in der Stadt in Zukunft auf tierschutzgerechte Weise zu verkleinern. Als Modell soll das Straßentierprojekt des Deutschen Tierschutzbundes in Odessa dienen. In dem Tierschutzzentrum wird das Konzept „Fangen, Kastrieren und Freilassen" bereits seit Jahren erfolgreich angewendet.
 

Protest in Odessa



Demonstration unserer ukrainischen Partner. Mit Klick vergrößern.

Bei einem Besuch des ukrainischen Präsidenten in der Stadt Odessa hat das Team unseres Tierschutz- und Kastrationszentrums in der Stadt Odessa an einer Straßenkreuzung gegen die Tötung von frei lebenden Hunden an den Spielorten der EM demonstriert und die Bürger auf das Thema aufmerksam gemacht.

Auf den Plakaten steht: "Herr Präsident, stoppen Sie die Tötung der Straßentiere zur EURO 2012", "Wir leben auch gerne" und "Die Straßentiere haben auch ein Recht auf Leben".
 
  Mehr zu diesem Thema:
Tierschutzzentrum Odessa (Ukraine)
 
 
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