Die Kinder beschäftigten sich bei gemeinsamen, angeleiteten Spielen mit verschiedenen Waldthemen und -tieren. Anschließend ging es auf Entdeckertour durch den Stenumer Forst, bei der die Betreuer Mona Moikow und Henning Suhrkamp immer wieder das Wissen der jungen Naturforscher testeten: Wie „funktioniert" ein Baum? Was machen die Eichhörnchen, um den Winter zu überleben? Im Wald gab es viel zu entdecken, zum Beispiel kleine Hohlräume unter den Wurzeln der Bäume und einen Kaninchenbau. Auch die kleinen und unscheinbaren Borkenkäfer, die sich unter der Baumrinde verstecken, wurden gesucht und gefunden. Staunend beobachteten die Kinder diese Miniaturwelt unter der Rinde. Dabei stießen sie auf die Feinde der Käfer, die Schlupfwespen - und außen am Baum waren sogar die Spuren von Spechten als großer Gegner der Insekten leicht zu erkennen. Auch andere Tierspuren wie Tauben- und Krähenfedern wurden bestimmt. Karim (9), Vincent (7) und Götz (fast 6) beobachteten sogar eine ganze Wald-Mistkäfer-Familie in der Becherlupe.
Im Naturfreundehaus bereiteten die Kinder gemeinsam mit den Betreuern das Mittagessen zu. In den anschließenden Freispielzeiten hatten sie auf dem Gelände die Gelegenheit, die vielen Spielmöglichkeiten zu nutzen. Herumliegende Äste und Klettergelegenheiten weckten ihre Fantasie. Abschließend besuchten die Kinder das Umweltzentrum Hollen. Um viele Naturerlebnisse - und gesammelte Naturmaterialien wie Kastanien, Bucheckern und Eicheln - reicher ging es dann am Sonntag nach Hause.