Die diesjährige Sommerfreizeit führte den Tierschutznachwuchs aus NRW nach Südschweden. Für 14 Tage bezogen die elf- bis 16-Jährigen ein typisch schwedisches Holzhaus. Von hier aus wurde die Umgebung in vielen Ausflügen erkundet: Bei der „Elchsafari" wurden die wohl bekanntesten tierischen Vertreter des Landes beobachtet. Es waren Geduld und Spürsinn gefragt, um die teilweise gut im Dickicht versteckt liegenden Tiere zu entdecken.Auch im Naturreservat Eriksberg waren gute Augen gefragt. Hier streiften Damwild, Wildschweine, Wisente und Mufflons durch das weitläufige Gelände. Den Luftraum und die Wasserflächen hatten verschiedene Enten und Gänsearten erobert, es gab aber auch Stein- und Seeadler im 900 Hektar großen Reservat. Im Tierpark der nordischen Tiere in Skane konnten die Jugendlichen dann Vielfraßen, Luchsen und einer Braunbärenfamilie beim Fressen, Schlafen und Spielen zusehen.Das warme und sonnige Wetter verlockte zu vielen Wasseraktivitäten, beispielsweise am Badesee des Hauses mit seiner schönen sandigen Badestelle und einem kleinen Sprungturm. Ein besonderes Abenteuer war der Bau von Flößen. Unter fachkundiger Anleitung wurde zunächst die Knotentechnik erlernt und dann die Holzstämme mit Seilen zusammen gebunden. Um die Flöße für jeweils sechs bis sieben Kinder tragfähig zu machen, wurden leere Plastikfässer in den Bau integriert. Den anschließenden Praxistest haben alle Flöße überstanden.