Beim Seminar konnten sich die zukünftigen Leiter/innen auch untereinander austauschen.
Selbst etwas im Tierschutz bewegen, aktiv mitgestalten - wer das möchte, der kann sich als Gruppenleiter/in oder Betreuer/in von Tierschutzjugendgruppen einbringen und damit Jüngere für den Tierschutz begeistern. Doch wie geht man das an?
Den richtigen Weg zeigte auch in diesem Jahr die Tierschutzjugend NRW, die vom 19. bis 21. Februar in Gelsenkirchen ein Wochenendseminar zur Aus- und Weiterbildung künftiger Leiter/innen und Betreuer/innen von Kinder- und Jugendgruppen in der Tierschutzarbeit angeboten hat. 17 Teilnehmer/innen aus allen Teilen Nordrhein-Westfalens "beschnupperten" sich am ersten Abend zunächst bei Kennenlern-Spielen - gleichzeitig ein guter Tipp, wie sich später selbst eine Gruppenleitung starten lässt.
Das Seminar hatte auch tierische Teilnehmer.
Am nächsten Morgen standen Informationen rund um das Thema „Die Jugendgruppe im Tierschutzverein" auf dem Programm. Die Inhalte reichten von grundsätzlichen Fragen wie „Warum eine Tierschutzjugendgruppe?" über die Anforderungen an den/die Gruppenleiter/in, die sinnvolle Zusammensetzung und den Treffpunkt der Gruppe bis hin zur Finanzierung, Werbung und notwendigem Versicherungsschutz.
Anschließend setzen sich alle mit den für die Jugendarbeit wichtigen Rechtsvorschriften auseinander. Anhand von praktischen Fällen beschäftigte sich die Gruppe mit der Aufsichtspflicht im Allgemeinen, den einzelnen Anforderungen und wie man diese erfüllt und letztlich auch den möglichen Folgen bei einer Aufsichtspflichtverletzung. Darüber hinaus standen auch die Vorgaben des Jugendschutz-gesetzes auf dem Programm. Im dritten Seminarblock ging es um Inhalt und Gestaltung von Gruppentreffen für Tierschutzkinder und -jugendliche: das theoretische Be- und Erarbeiten von Themen, Besichtigungen verschiedener Tierhaltungen, praktische Tätigkeiten für Tierheim- und Wildtiere und die Organisation und Durchführung von anschaulichen Informationsständen und Protesten. Auch während der Pausen sowie abends wurden Kontakte untereinander geknüpft und schon vorhandene Erfahrungen ausgetauscht.
In der netten Atmosphäre kam auch der Spaß für die Teilnehmer/innen und die beiden vierbeinigen Seminarbegleiter nicht zu kurz.