Im Oktober fuhren 14 Jugendliche der Herner Tierschutzjugend auf einen Hof in Hessen. In der naturnahen Umgebung beschäftigten sie sich vier Tage lang mit dem Thema „Tierschutz draußen". Tier- und Umweltschutz-Maßnahmen, die sie bereits selbst in dem von ihnen betreuten Öko-Garten umgesetzt haben, betrachteten die Jugendlichen nun im Detail auf ihre Schutzwirkung für frei lebende Tiere. Im Verlauf des Treffens erkannten die jungen Tierschützer, wie wichtig es ist, Streuobstwiesen und Vogelschutzhecken zu pflanzen, Feuchtgebiete, Trockenmauern und Blumenwiese anzulegen sowie Nisthilfen anzubieten. Solche Aktionen helfen den Artenschwund vor der Haustür entgegen zu wirken. Motiviert von den Ergebnissen werden die Teilnehmer nun im eigenen Hausgarten nachsehen, welche Maßnahmen dort helfen können, um Lebensräume für Tiere besser zu verbinden.