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Tiere und Menschen
Tierversuche in derangewandten Industrieforschung


Die Industrieforschung verfolgt im Gegensatz zur Grundlagenforschung praktische Fragenstellungen - in der Regel wird diese Forschung von Unternehmen beauftragt, die bestimmte wissenschaftliche Fragen für ihre Produktion oder Arbeit beantworten müssen.
 
Wann immer Firmen neue Medikamente oder Chemikalien verkaufen wollen, müssen sie nach den Vorschriften der Arzneimittel- und Chemikaliengesetze vorab untersuchen, ob diese Stoffe giftig sind oder nicht. Zumeist sind für solche Prüfungen in den Gesetzen Tierversuche ausdrücklich vorgeschrieben.

Mäuse und Ratten, aber auch Kaninchen, Hunde und manchmal Affen bekommen für Giftigkeitsprüfungen die jeweiligen Chemikalien oder Medikamente zu fressen. Manche Tiere müssen die Stoffe einatmen. Zum Teil bekommen sie sie auf die Haut aufgetragen oder ins Auge eingeträufelt. Wenn „akute“ Wirkungen, die sofort eintreten, untersucht werden sollen, bekommen die Tiere das Gift nur einmal verabreicht. Stehen dagegen „chronische“ Wirkungen, also die Langzeitwirkungen, im Fokus, bekommen die Tiere die Stoffe über Wochen, Monate und manchmal sogar Jahre hinweg verabreicht. Anschließend beobachten die Forscher, ob die Tiere Vergiftungsreaktionen zeigen. Wenn die Tiere nicht zuvor qualvoll verenden, werden sie am Ende der Versuche getötet und die Forscher untersuchen, ob und wie die Industriestoffe die einzelnen Organe des Körpers geschädigt haben.
 
 

Falsche Ergebnisse aus Tierversuchen

Giftigkeitstests und Sicherheitsprüfungen sind wichtig und notwendig, um Menschen, die Medikamente nehmen oder mit Chemikalien in Kontakt kommen, zu schützen. Darum ist es grundsätzlich richtig, dass solche Prüfungen gesetzlich vorgeschrieben sind. Doch Tierversuche sind hierfür die falsche Methode. Sie ist veraltet, ungenau und unzuverlässig, denn Ergebnisse aus Tierversuchen lassen sich schlecht auf den Menschen übertragen.
 
Dies belegen spektakuläre Rückrufaktionen von Medikamenten, wenn diese beim Menschen zu schwersten Nebenwirkungen führen, obwohl sie zuvor im Tierversuch als gut verträglich eingestuft wurden. Auch die giftigen Wirkungen von Industriechemikalien werden im Tierversuch immer wieder falsch eingestuft – oft mit verheerenden Konsequenzen für Mensch und Umwelt. Somit sprechen nicht nur ethische, sondern auch wissenschaftliche Gründe gegen den Tierversuch.



Demo-Transparent mit dem Appell, Gift-Tests an Tieren zu stoppen.

 
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Protestiert mit gegen Tierversuche für Kosmetik!
 
(Kopie 1)
Tierversuchsfreie Methoden
 
Tierversuche - Nein
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Material I
Podcast Nr. 39 - mit dem Thema "Tierversuche in der Kosmetik" (März 2009, MP3, 7 MB)
 
 
Material II
Unterschriftenliste gegen Tierversuche
 

 
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