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|  Jeden Tag werden Tiere über tausende Kilometer transportiert - häufig nur, um am Zielort geschlachtet zu werden. Fühl dich aber nicht machtlos: Mit deiner Stimme und deinem Protest, aber auch deinem Verhalten beim Einkauf kannst du viel bewegen!
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Erfolg für den TierschutzRiesen-Erfolg für den Tierschutz: Bei der Aktion "8 hours - Stop long animal transports" sind mehr als 1 Million Stimmen zusammengekommen! Die Unterschriften werden gesammelt an den zuständigen EU-Kommissar John Dalli übergeben. Die europaweite Initiative wurde gegründet, um zu erreichen, dass Langstreckentransporte höchstens acht Stunden dauern dürfen. Gegründet wurde sie von dem Europaabgeordneten Dan Jørgensen (DK) und dem Verein Animals' Angels. Hier geht es zur 8hours-Seite.
 Der Deutsche Tierschutzbund setzt sich schon seit langem dafür ein, dass die Bedingungen für die Tiere bei den Transporten verbessert werden. Unter anderem fordern wir, dass die endlosen Transporte wenigstens zeitlich begrenzt werden und dass es mehr Kontrollen gibt, damit die bestehenden Regelungen wenigstens eingehalten werden. Deshalb haben wir die Initiative "8hours" von Anfang an unterstützt und freuen uns über das tolle Ergebnis.
Augen auf beim EinkaufAm besten ist es, weitgehend auf Fleisch zu verzichten und sich vegetarisch zu ernähren - dadurch unterstützt man gar nicht erst die langen Transportwege zur Schlachtung. Möchtest du aber nicht auf Fleisch verzichten, ist Fleisch von NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung eine Alternative.
Dieser Verein hat besondere Richtlinien, die weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgehen und den Tieren eine artgerechtere Haltung ermöglichen. Dazu gehört auch, dass die Dauer der Tiertransporte auf maximal vier Stunden begrenzt ist. Bei normalen Produkten hast du hierfür keine Garantie.
Herkunfts-KennzeichnungWenn es jedoch keine NEULAND-Metzgerei in deiner Nähe gibt, kannst du versuchen mit deinem Metzger vor Ort ins Gespräch zu kommen: Woher bezieht er sein Fleisch? Hat er vielleicht Fleisch von Schlachtern, die ihre Tiere aus dem Umfeld beziehen und so lange Transporte vermeiden? Frag nach, sei hartnäckig!
Helfen kann dir auch die Kennzeichnung auf Fleisch - schau nach, ob es Hinweise gibt, woher das Fleisch stammt. Aber Achtung: Verpflichtend ist eine solche Kennzeichnung nur für Rindfleisch. Dabei kannst du am Kennzeichen "D/D/D" oder "Herkunft D" ablesen, ob das Fleisch von einem Rind stammt, dass in Deutschland geboren, gemästet und geschlachtet wurde. Damit blieben dem Tier wenigstens internationale Langstreckentransporte erspart. Für Masthühner gibt es diese Kennzeichnung auf freiweiliger Basis.
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