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Tiermärkte



Tiere als Ramschware in viel zu kleinen Behältern. Mit Klick vergrößern.

Auf Tiermärkten in Deutschland werden alle Arten von Tieren verkauft: Kleintiere wie Kaninchen, Hühner oder Wellensittiche ebenso wie Fische und Reptilien. Häufig geht es dort zu wie auf einem Flohmarkt. Besuchermengen drängen sich ganz nah an den Ständen mit lebenden Tieren vorbei. Die unterschiedlichen Tierarten werden in kleinen Käfigen, Aquarien oder Plastikdosen massenweise angeboten. Häufig steht den Tieren den ganzen Tag kein Futter und Trinkwasser zur Verfügung.
 


Eine große Gefahr: Auch stark giftige Tiere werden auf Tiermärkten verkauft. Mit Klick vergrößern.

Die Verkäufer auf diesen - auch Tierbörsen genannten - Märkten beraten die Käufer oft zu wenig über die Ansprüche der Tiere, ihre Lebensdauer oder darüber, wie groß das Tier wirklich werden kann. Denn das Ziel der Händler ist es, massenhaft - teilweise seltene - Tiere zu verkaufen. Erst zu Hause stellen viele neue Tierbesitzer nachträglich fest, dass sie die gekauften Tiere nicht artgerecht halten können. So werden immer mehr Tiere, insbesondere kleine Heimtiere und Reptilien, ausgesetzt oder im Tierheim abgegeben. Schlagzeilen von entwichenen Schlangen oder giftigen Spinnen und Skorpionen gibt es häufig.
 

Kontrolle von Tierbörsen und -märkten

Für die Tiere sind die fremde Umgebung und der Lärm auf den Börsen purer Stress. Damit sie diese Veranstaltung aushalten können, ohne Schaden zu nehmen, gibt es sogenannte Börsenleitlinien. Diese legen beispielsweise fest, wie groß der Verkaufsbehälter oder Käfig sein muss und dass die Tiere nicht von jedem Besucher angefasst werden dürfen. Leider mussten wir bei unseren Kontrollen der Tierbörsen, bei denen 2011 auch Jugendtierschutzgruppen teilnahmen, auf fast allen besuchten Veranstaltungen schwerwiegende Mängel feststellen:
 


In den viel zu kleinen Verkaufsboxen können sich die Tiere nicht einmal umdrehen. Mit Klick vergrößern



Tiere werden zu Werbezwecken herumgereicht, um zum Kauf zu animieren. Mit Klick vergrößern



Tiere haben keine Rückzugs-
möglichkeit. Mit Klick vergrößern



Oftmals fehlen Futter und Trinkwasser. Mit Klick vergrößern



Auch offensichtlich schwer gestresste oder kranke Tiere - wie dieser Goldfasan - stehen zum Verkauf. Mit Klick vergrößern



Tiere werden wie Ware in viel zu kleinen Boxen übereinandergestapelt. Mit Klick vergrößern

 
 
Wir empfehlen euch, solche Börsen zu meiden und Tiere aus dem Tierheim oder bei privaten Züchtern auszusuchen, wo sie artgerecht betreut und gehalten werden.

Mehr Infos
 
Tiere zu Hause
 
(Kopie 1)
Tiere in Not
 

 
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