Seite drucken
Fenster schließen
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Deutscher Tierschutzbund e.V.
Tiere und Menschen
Masthühner- das kannst du tun
Gelenkprobleme und lebenslange Enge müssen nicht sein. Du als Verbraucher kannst entscheiden, ob du den Tieren ein artgerechtes Leben ermöglichen möchtest.

Augen auf beim Einkauf



Eine tierfreundliche Mast - mit genügend Platz, frischer Luft und ohne Wachstumsbeschleuniger. Bei Klick vergrößern.

In Deutschland gibt es bisher keine Richtlinien zur Haltung von Masthühnern. Soweit so schlecht. Es gibt aber einige landwirtschaftliche Initiativen, die sich bemühen für die ihnen angeschlossenen Betriebe tierfreundliche Regelungen zu finden und durchzusetzen. Bisher sind es überwiegend biologisch wirtschaftende Bauernhöfe, die sich an diese strengen Auflagen halten.
 
Wenn sich ein Landwirt freiwillig entscheidet nach diesen tierfreundlichen Regeln zu arbeiten, kann er sie nicht nach seiner eigenen Meinung ändern. Es wird streng kontrolliert, dass alles eingehalten wird - sonst verliert der Landwirt das Siegel der jeweiligen Initiative.

Alternativen nutzen



Positivbeispiel Neuland - artgerechte Tierhaltung. Bei Klick vergrößern.

Um wirkliche Alternativen zur aktuellen Situation der Tierhaltung zu entwickeln hat der Deutsche Tierschutzbund 1988 mit anderen Verbänden NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung gegründet. Dieser Verein erprobt in der Praxis, wie tiergerechte Haltung und landwirtschaftliche Existenz in Einklang zu bringen sind.
 
Alle Tiere der angeschlossenen Betriebe werden nach strengen Richtlinien artgerecht gehalten. Sie haben Auslauf ins Freie, liegen auf Stroh, bekommen nur einheimische, gentechnisch nicht veränderte Futtermittel zu fressen und haben viel Tageslicht im Stall.
 
Wegen dieser strengen Anforderungen an die Tierhaltung ist NEULAND bundesweit das einzige Programm, das sich mit Genehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als "besonders artgerecht" bezeichnen und bewerben darf.

© 2010 Deutscher Tierschutzbund e.V.
Quelle: http://www.jugendtierschutz.de/