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|  Der Hund, unser Ă€ltestes Haustier, war bereits vor tausenden von Jahren ein guter Jagdbegleiter. Sein feines Gehör und sein ausgeprĂ€gter Geruchssinn waren dem Menschen sehr hilfreich. Heute sprechen wir vom âbesten Freund des Menschenâ.
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Hunde als FamilienmitgliedWenn ihr einen Hund in eurer Familie aufnehmen möchte, solltet ihr euch darĂŒber im Klaren sein, dass ihr mit einem Hund eine groĂe Verantwortung ĂŒbernehmt. Er wird zum Mitglied eurer Familie und es gelten gewisse Regeln, die Mensch und Tier befolgen mĂŒssen.
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Wenn ihr euch einen Welpen wĂŒnscht, sollte er mindestens zehn bis zwölf Wochen alt sein. Dann ist er von seiner Mutter entwöhnt und konnte zusammen mit seinen Geschwistern Selbstvertrauen entwickeln. Sollte eure Wahl jedoch auf einen nicht mehr ganz jungen Hund fallen, kann er sich trotzdem schnell an euch gewöhnen. Schaut doch einfach mit euren Eltern in einem Tierheim vorbei, dort findet ihr viele Hunde, die sich nach einem neuen, glĂŒcklichen Zuhause sehnen.Â
Ruhe bitte!In der Wohnung braucht der Hund seinen festen Platz wo er schlafen kann. Er soll sich dort zurĂŒckziehen können und immer freien Zugang dazu haben. Als Ruheplatz braucht er einen Korb, eine Matte oder eine Decke. Wenn er sich dorthin zurĂŒckzieht, möchte er weder spielen noch gestreichelt werden. Er möchte seine Ruhe. Es ist ganz wichtig, dass ihr dies respektiert.
SchnĂŒffelfreunde findenFĂŒr euren Hund ist es wichtig, dass er viel Auslauf bekommt. Als Lauftier will er tĂ€glich lange Strecken zurĂŒcklegen. HierfĂŒr benötigt ihr ein Halsband oder besser ein Hundegeschirr und eine Leine. Vor allem mĂŒsst ihr genĂŒgend Zeit fĂŒr ihn haben.
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Im besten Fall kann er selbststĂ€ndig von der Wohnung in einen groĂen Garten. Aber auch ein Garten ersetzt auf keinen Fall den tĂ€glichen Spaziergang. Beim Spazierengehen schnĂŒffelt er viel am Boden und an den BĂ€umen. Hier haben bereits andere Hunde ihre Duftmarken hinterlassen. Der sehr feine Geruchssinn macht es möglich, dass euer Hund diese Botschaften entschlĂŒsseln kann. Er weiĂ also genau, wann ein anderer Hund an dergleichen Stelle war.
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Ein Hund braucht zudem Hundefreunde, um zufrieden zu sein. Ihr lernt sicher bei euren SpaziergĂ€ngen andere Hundehalter kennen. Die Hunde sollten sich vertragen. Vielleicht spielen sie sogar miteinander. Wenn dies der Fall ist, solltet ihr euch regelmĂ€Ăig fĂŒr gemeinsame SpaziergĂ€nge verabreden.
"GeschĂ€fte" erledigenDamit euer wedelnder Freund sein âgroĂesâ und âkleinesâ GeschĂ€ft erledigen kann, mĂŒsst ihr mindestens viermal am Tag mit ihm nach drauĂen gehen. Wann es soweit ist bemerkt ihr an seinem Verhalten, er schnĂŒffelt mit gesenktem Kopf am Boden und sucht nach einem geeigneten Platz.
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Achtet darauf, dass euer Hund seinen Urin oder Kot nicht auf KinderspielplĂ€tze hinterlĂ€sst, das ist unhygienisch. Um keine Ărgernisse bei anderen Passanten hervorzurufen, solltet ihr die Hinterlassenschaften mit einer TĂŒte aufnehmen und im nĂ€chsten Abfalleimer entsorgen.
Die Schule fĂŒr HundeDas gemeinsames Ziel sollte ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund sein. Um dies zu erreichen, sollte euer Hund Grundbegriffe des Gehorsams befolgen, wie zum Beispiel âKommâ, âSitzâ, âPlatzâ âBleibâ.
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Um ihm das Lernen der Befehle zu erleichtern, ist es wichtig, dass ihr immer die gleichen Begriffe verwendet. Vor allem solltet ihr ihn viel loben oder mit Hundekuchen verwöhnen, wenn er folgsam war. Bringt ausreichend Geduld mit und ĂŒberfordert ihn nicht. Vielleicht besucht ihr auch einen Hundeerziehungskurs zum Beispiel in einer Hundeschule. Ein Hund ist sehr sensibel und zeigt euch anhand seines Gesichtsausdrucks, seiner Augen, seinen Lefzen, seiner Ohren und vor allem seiner Rute seine Hundelaune. In einer guten Hundeschule lernt ihr, diese Körpersprache zu verstehen.
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© 2010 Deutscher Tierschutzbund e.V.
Quelle: http://www.jugendtierschutz.de/ |
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