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Aktionsideen  - sofort losstarten
Wir haben einige Ideen für euch zusammengestellt, die ihr übernehmen und einfach umsetzen könnt.

Igelhilfe



Zeichnung mit Klick vergrößern. © SB

Müll kann für Wildtiere wie Igel gefährlich werden: Auf der Suche nach Nahrung können die stacheligen Tiere in Bechern und Dosen steckenbleiben. Ihr könnt helfen: Dafür müsst ihr nicht warten, bis in eurer Stadt eine Sammelaktion stattfindet. Mit der Unterstützung von ein paar Freunden könnt ihr den Tieren und der Umwelt sofort helfen:
 
  • Vermeidet zu viel Müll: Statt bei jedem Einkauf eine Plastiktüte im Supermarkt zu kaufen, legt einfach eine Stofftasche in euren Rucksack oder eure Handtasche. So habt ihr sie bei jedem spontanen Einkauf dabei. Ihr könnt die Tasche auch kreativ gestalten und selbst bemalen. Pappbecher zum Mitnehmen sind zwar praktisch, doch werden leider häufig vergessen oder achtlos entsorgt. Tierfreundlicher ist es, wenn ihr euch zu Hause etwas Leckeres in einen Thermobecher füllt. So spart ihr nicht nur Verpackungsmaterial, sondern auch Geld.
  • Bevor ihr mit dem Müllsammeln anfangt, überlegt gemeinsam mit euren Helfern, wo euch der Müll in eurer Stadt besonders stört oder aufgefallen ist: Igel lebten ursprünglich vermutlich in Wäldern mit vielfältigem Bewuchs, der Unterschlüpfe und Nahrungstiere bot. Nun leben sie bevorzugt in Wohngebieten. Vielleicht habt ihr sogar schon einen Igel gehört oder gesehen. Das könnte z. B. ein von Büschen und Hecken umgebener Schulhof sein, ein Park oder Spielplatz, der unerlaubt als Mülldeponie genutzt wird und dringend gereinigt werden müsste.
  • Wenn ihr als Mülldetektive die schlimmsten Flächen identifiziert habt, könnt ihr nun einen passenden Zeitpunkt bestimmen und loslegen. Versorgt euch am besten mit Greifzangen, ausreichend Müllbeuteln und alter Kleidung sowie Garten- oder Putzhandschuhen, damit ihr vor dem müffelnden und spitzen Unrat geschützt seid.
  • Wenn ihr Lust habt, könnt ihr einen Wettbewerb starten: Wer findet den meisten Müll oder das seltsamste oder größte Objekt. Im Anschluss könnt ihr euren Müll gemeinsam wiegen oder Fotos anschauen, die ihr während der Aktion gemacht habt.
  • Nach ein paar Stunden Sammeln kann schon eine ganze Menge Müll anfallen. Daher solltet ihr ihn nicht einfach in eure Hausmülltonne werfen, sondern auf die Müllkippe bringen. Am besten mit einem Helfer, der eure Aktion mit einem Auto unterstützt.

 
 

Welpen sind keine Ware


In Kleinanzeigen und im Internet werden viele Hundewelpen angeboten, die aus Hundefabriken aus dem Ausland stammen. Viel zu früh werden sie von ihrer Mutter getrennt und illegal nach Deutschland transportiert. Viele sind schwach, krank und kaum überlebensfähig. Nur selten werden die Händler auf frischer Tat ertappt.
 
Welpen, die wie billige Ware behandelt werden und durch skrupellose und unseriöse Hundezüchter viel Leid erleben, müssen nicht sein. Um ihnen ein solch trauriges Schicksal zu ersparen, könnt ihr aktiv werden und der Welpen-Mafia einen Strich durch die Rechnung machen:
 
  • Im Zoofachgeschäft, in dem die baldigen Hundebesitzer zunächst das benötigte Zubehör kaufen, könnt ihr die Chance nutzen, sie über die Missstände aufklären und vor dem Kauf bei unseriösen Welpenverkäufern warnen: Damit ihr die Interessierten mit Hintergrundwissen versorgen könnt, schicken wir euch zum Auslegen 25 oder 50 Informationsbroschüren (Anzahl bitte angeben) zu. Sendet uns eure Bestellung per E-Mail. Bitte fragt vorher beim Marktleiter nach, ob das Auslegen der Broschüren erlaubt ist.
  • Veranstaltet einen Infostand im Zoofachgeschäft: Selbst gebastelte und gemalte Plakate wirken als toller Hingucker für euren Stand, und wecken Aufmerksamkeit. So könnt ihr z.B. Fotos von Welpen auf Pappe kleben daraus einen Aufsteller gestalten. Die genaue Bastelanleitung für einen Pappaufsteller bekommt ihr von uns: Schreibt uns bei Interesse einfach eine E-Mail.
  • Ihr könnt euch auch an das Tierheim in eurer Nähe wenden und fragen, ob ihr interessierte Hundefreunde an das Tierheim verweisen oder vielleicht sogar Flyer vom Tierheim auslegen dürft. Die Tierheime sollten immer die ersten Anlaufstelle sein, wenn man sich für ein Tier als neues Familienmitglied interessiert.



Pappaufsteller mit Welpenbildern ziehen die Blicke auf sich. Mit Klick vergrößern


Achtung: Ganz wichtig ist es, dass ihr vor der Aktion fragt, ob das Zoofachgeschäft mit eurer Aktion einverstanden ist. Überlegt euch dazu vorher, ob ihr die Aktion an einem einzigen Tag durchführen oder gerne einen Infostand über einen längeren Zeitraum aufstellen möchtet. Dann muss für die regelmäßige Pflege und den Materialnachschub gesorgt werden.
 
 


Tierschutz ist Klimaschutz

Riesige Waldflächen am Amazonas werden abgeholzt, um Weideland für Rinder zu gewinnen und Futtermittel wie Soja für die Massentierhaltung in Europa zu produzieren. Dadurch geht wertvoller Lebensraum für Wildtiere unwiederbringlich verloren. Die langen Transportwege von Fleisch und Futter belasten die Umwelt, der Einsatz von Kunstdünger für Mais oder Getreide auch in Deutschland führt zu einer weiteren Klimabelastung. Zu den Hauptverursachern des Klimawandels zählt die intensive Tierhaltung in der Landwirtschaft. Denn für die aufwändige Stalltechnik wie Heizung oder Lüftung und für die Transporte wird viel Energie benötigt.
 
Unsere Aktionstipps:
  • Macht Werbung für einen (oder mehrere) vegetarische(n) Tag(e) in der Woche: bei euch in der Familie, bei Freunden oder in der Schule. Ihr könnt, beispielsweise mit einem Infostand während den Pausen, an eurer Schule vegetarische Happen verteilen und mit unseren Flyern Tipps für die klimafreundliche Ernährung geben.
  • Informiert mit einem selbstgestalteten Plakat über das Thema. Fragt vorher, ob ihr es im Jugendtreff oder im Supermarkt aufhängen dürft.
  • Schlagt das Thema als Diskussionsthema im Konfirmationsunterricht vor. Wir unterstützen gerne mit Informationen rund um die Tierhaltung in deutschen Mastställen.

 
Achtung: Bei allen Aktionen, die in der Schule stattfinden, muss der Direktor vorher sein Einverständnis geben, am besten fragt ihr ein bis zwei Wochen vor der Aktion. Auch das Aufhängen von Plakaten muss von der Hausleitung erlaubt werden.
 
Schickt uns eine E-Mail mit eurer Postadresse und ihr bekommt.
 
25 Flyer Tierschutz ist Klimaschutz
1x Poster Respekt Kuh.
 
Weitere Themen
 
(Kopie 6)
(Kopie 1)
Igel
 
(Kopie 7)
Das kannst du für Igel tun
 
(Kopie 8)
 
Tierheim Nothilfefonds
Damit eure Spende dort ankommt, wo sie am dringendsten gebraucht wird, gebt bitte das Stichwort "Tierheim-Nothilfe" an.
 
Deutscher Tierschutzbund e.V.
Konto: 40 444
BLZ 370 501 98
Sparkasse KölnBonn
 
Online-Spendenmöglichkeit:
www.tierschutzbund.de
 
Hilfe für Tierheime - Das kannst Du tun
 
(Kopie 4)
Hintergrundinformationen: Welpen sind keine Ware
 
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Was kannst du tun?
 

 
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