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|  Die Tierheime arbeiten am Rand ihrer Möglichkeiten. Steigende Kosten für immer zahlreichere Fellnasen und gesunkene Spenden stellen die Tierschutzvereine vor schwierige Aufgaben.
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Während der Sommerferien spitzte sich die Situation weiter zu. Aber auch jetzt hält der Trend zur vermehrten Abgabe von Hunden und Katzen, Kaninchen oder Meerschweinchen an, dabei sind die Tierheime bereits übervoll. Wo wenn nicht ins Tierheim sollen unsere vierbeinigen Freunde hin?
Ihr habt zahlreiche Möglichkeiten, die Tierheime zu unterstützen. Natürlich könnt ihr auch, wenn die Familie damit einverstanden ist, einem Tierheim-Tier ein neues Zuhause bieten.
Aktionsideen zur Hilfe vor Ort Praktisch helfen
Futterspende
Einnahmen einer Veranstaltung
Flohmarkt
Aktionsideen zur Öffentlichkeitsarbeit Referat oder Vortrag halten
PR-Agent(in)
Pinnwand-Betreuer(in)
Infostand

Aktionsideen zur Hilfe vor OrtPraktisch helfenViele Tierheime suchen Decken, Handtücher oder artgemäßes Spielzeug für ihre Tiere. Ihr könnt im Freundeskreis, beim Sport oder in der Schule fragen, ob jemand eine alte Decke abgeben möchte oder ein Körbchen zu verschenken hat. Bitte fragt vorher im Tierheim in eurer Nähe, was tatsächlich benötigt wird. Eine Liste aller Tierheime im Deutschen Tierschutzbund findet ihr in der Tierheim-Datenbank.
Wichtiger Hinweis: Wenn ihr Spenden, auch Sachspenden, sammeln möchtet, müssen eure Eltern einverstanden sein.
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FutterspendeViele Tierheime freuen sich über Futterspenden, um die zahlreichen Bewohner gut verpflegen zu können. Häufig stehen Sammel-Behälter in Supermärkten oder Tier-Fachhandel. Wenn ihr selber für eure Lieblinge einkauft, überlegt gemeinsam mit euren Eltern, ob ihr eine Dose Futter zusätzlich für das Tierheim mitkaufen könnt. Je mehr Menschen sich an diesen Aktionen beteiligen, desto größer ist die Unterstützung für die Tierheime. Die Fütterung eines Hundes kostet ein Tierheim etwa 20 Euro im Monat.
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Geldspenden von einer VeranstaltungÜberlegt gemeinsam, ob es möglich ist einen Teil der Einnahmen, beispielsweise vom Schulfest, von einer Theateraufführung oder einem Chorauftritt zweckgebunden an den Tierheim-Nothilfe Fonds des Deutschen Tierschutzbund zu spenden. Das Geld wird ausschließlich für eine schnelle und unbürokratische Unterstützung der uns angeschlossenen Tierschutzvereine und Tierheime verwendet.
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FlohmarktVeranstaltet mit nicht mehr genutzten Spielsachen einen Garagen-Flohmarkt. Ihr solltet selber für Werbung sorgen, sonst finden nicht so viele Besucher den Weg zu eurem Flohmarkt. Auf keinen Fall dürft ihr euch einfach auf öffentliche Plätze oder Straßen stellen und eure Waren verkaufen, dafür bräuchtet ihr eine Genehmigung des Ordnungsamtes. Alternativ könnt ihr gemeinsam mit Freunden oder Eltern auf einen größeren Flohmarkt gehen. Dort wird in der Regel zwar eine Standgebühr erhoben, dafür wird die Veranstaltung aber auch größer beworben und hat mehr Besucher. Was nach Abzug der Standgebühren von den Einnahmen übrig bleibt, könnt ihr beispielsweise an den Tierheim-Nothilfe Fonds spenden.
Wichtiger Hinweis: Wenn ihr einen Flohmarkt zugunsten des Tierheim-Nothilfe Fonds organisiert oder Spenden sammelt, müssen eure Eltern einverstanden sein. Um Geldspenden zu sammeln, solltet ihr über 14 Jahre alt und nur bis zur Dämmerung für die Tiere im Einsatz sein - oder in Begleitung eurer Eltern. Auf öffentlichen Flächen benötigt ihr in der Regel eine Genehmigung vom Ordnungsamt.
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Aktionsideen für ÖffentlichkeitsarbeitReferat oder Vortrag haltenGanz wichtig ist für die Tierheime und Tierschutzvereine, dass möglichst viele Menschen auf die Situation aufmerksam werden. Haltet in der Schule ein Referat zum Thema Tierheime.
Dazu könnt ihr gerne die Informationen auf dieser Website nutzen. Zudem bieten wir euch unten auf dieser Seite weitere Hintergrundinformationen zum Thema an. Solltet ihr noch Fragen haben, schickt uns eine E-Mail. Vielleicht könnt ihr das Referat sogar mit einem Besuch im örtlichen Tierheim verbinden.
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PR-Agent(in)Hat euer Tierheim vor Ort einen Flyer, in dem er sich und seine Arbeit vorstellt? Ihr könnt diese Informationen, beispielsweise im Freundeskreis verteilen. Informiert euch zuvor beim Tierheim, wo es sinnvoll ist die Flyer zu verteilen. Vielleicht erlauben einige Geschäfte, dass ihr die Flyer dort auslegen dürft. So helft ihr dem Tierschutzverein auf seine Arbeit aufmerksam zu machen - und vielleicht finden dank eurer Hilfe bald einige Tierinteressierte zusätzlich ins Tierheim und adoptieren ein Tier. Eine Liste der Tierheime im Deutschen Tierschutzbund findet ihr in der Tierheim-Datenbank.
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Pinnwand-Betreuer(in)In vielen zoologischen Fachgeschäften oder auch in Supermärkten gibt es eine große Pinnwand für Kunden. In Absprache mit dem Tierheim vor Ort könnt ihr in regelmäßigen Abständen, beispielsweise alle 14 Tage, ein Tier aus dem Tierheim kurz vorstellen. Hierzu benötigt ihr ein oder zwei Bilder des Tieres sowie Informationen über seine Eigenheiten. Perfekt wird es, wenn im unteren Bereich des Aushangs Abreißzettel sind, auf denen die Kontaktdaten des Tierheims sowie der Name des Tieres angegeben werden. Beispiel (PDF).
Diese Hilfestellung solltet ihr zum einen mit dem Tierheim abstimmen, das euch bei der Auswahl der Tiere hilft. Zum anderen solltet ihr vorher kurz im Markt fragen, ob der Marktleiter einverstanden ist, in der Regel spricht nichts dagegen.
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InfostandInformiert über die vielfältigen Aufgaben der Tierheime mit einem Infostand, beispielsweise auf einem Stadtfest. Hierzu solltet ihr im Vorfeld den örtlichen Tierschutzverein fragen, ob sie euch unterstützen können, beispielsweise mit Informationsmaterialien oder Fotos und Geschichten aus dem Tierheim. Je konkreter die Erlebnisse sind, desto interessierter sind die Besucher. Achtet darauf, dass ihr viele Geschichten und Details mit Happy-End aufgreift, beispielsweise erfolgreiche Vermittlung von älteren Tieren. Zusätzlich könnt ihr selbstgebackene Tierleckerlies verkaufen und um Spenden für den Tierheim-Nothilfe Fonds des Deutschen Tierschutzbundes bitten.
Außerdem könnt Ihr die Unterschriftenliste "Rettet die Tierheime!" auslegen und damit Stimmen für die Kampagne sammeln. Die Unterschriftenliste könnt Ihr in rechts als PDF herunterladen.
Bedenkt, dass ein Infostand sehr aufwändig ist. Ihr braucht zudem eine Genehmigung vom Ordnungsamt der Stadt oder dem Grundstückseigentümer, wenn ihr beispielsweise vor einem Zoogeschäft steht. Zudem solltet ihr euch genau mit dem Tierheim vor Ort abstimmen.
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