Hühnerfleisch wird uns als gesunde Alternative verkauft - im Supermarkt kommen die Hähnchen sauber daher. Die schmerzhaften Verletzungen der Hühner in der den intensiven Masthaltung bekommen wir nicht zu sehen.
Blick in einen Maststall. Mit Klick vergrößern.
Um möglichst billig möglichst viel Hühnerfleisch zu produzieren, werden die Tiere in riesigen, turnhallenähnlichen Gebäuden ohne Fenster gehalten. Dabei stehen sie am Ende der Mastzeit dicht gedrängt wie in einem überfüllten Schulbus. Bis zu 24 Masthühner drängeln sich auf einer Fläche von 1x1 Meter. Die Hühner werden in diesen Agrarfabriken nicht als Lebewesen wahrgenommen, sie sind nur noch Produktionseinheiten.
Durch jahrelange Zucht wachsen die Masthühner extrem schnell, nach gut einem Monat (35 Tagen) wiegen sie etwa zwei Kilogramm und werden geschlachtet. Diese schnelle Gewichtszunahme können die Knochen und Beine der Tiere nicht aushalten, es kommt zu krankhaften Knochenveränderungen oder sogar Knochenbrüchen. Um Schmerzen zu vermeiden, laufen die Tiere kaum noch umher und sitzen fast ununterbrochen auf der immer dreckiger werdenden Einstreu. Als Folge davon bilden sich bei vielen Tieren Entzündungen und nicht heilende Geschwüre an den Fußballen. Durch die einseitige Zucht sterben die Tiere außerdem häufig an Herz- und Kreislauferkrankungen.
Wenn Politik versagt müssen Kunden handeln!
Wir zeigen, wie schlimm die Füße der Hühner wirklich aussehen - voller Entzündungen und Geschwüre. Mithilfe dieser Bilder möchten wir aufrütteln und fordern ein Ende der Massentierhaltung von Masthühnern.
Die Politik hat es leider bisher nicht geschafft, die Haltungsbedigungen der Tiere zu verbessern, darum fordern wir euch und alle Käufer auf:
Informiert eure Freunde und Bekannten von diesen Zuständen.
Boykottiert die intensive Masthühnerhaltung.
Wenn ihr Hühnerfleisch essen möchtet, dann aus tiergerechter Haltung.
Unser Aktionsflyer deckt auf, wie es den Masthühnern wirklich geht.