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Tiere und Menschen
Alternativmethoden- wo finden die meisten statt?


Inzwischen werden insgesamt 21 Alternativmethoden in der Forschung eingesetzt. 27 weitere tierversuchsfreie Verfahren sind aber schon wissenschaftlich überprüft worden - kommen aber noch nicht zum Einsatz.

Industrieforschung



In der Akademie für Tierschutz wird im Labor an der Weiterentwicklung von Alternativmethoden gearbeitet. Bild mit Klick vergrößern.

In der angewandten Industrieforschung - die praktische Fragestellungen verfolgt, zum Beispiel neue Forschungen für bestimmte Produkte -  werden immer mehr Ersatzmethoden zum Tierversuch eingesetzt und von den Behörden akzeptiert. Ein Problem ist dabei allerdings, dass es sehr lange dauert, bis ein neues Verfahren gesetzlich anerkannt wird.
 
Bei den Prüfungen auf Giftigkeit zum Beispiel lässt sich seit einigen Jahren eine ständige Abnahme der Tierversuchszahlen beobachten. Diese ist auf den Einsatz von tierversuchsfreien Verfahren oder anderen Alternativmethoden  zurückzuführen. Ein Beispiel ist der Fischtest, der erstmals 2005 in der Deutschen Abwasserverordnung durch den Fischeitest ersetzt wurde. Es läuft auch ein Gesetzesverfahren, den Fischeitest auch weltweit bei Giftigkeitsprüfungen vorzuschreiben.
 
 

Grundlagenforschung

In der Grundlagenforschung weren leider noch viel zu wenig Alternativmethoden eingesetzt. Etwa ein Drittel der Versuchstiere, viele davon gentechnisch verändert, werden für die Grundlagenforschung "verbraucht". Und dies trotz massiver Proteste der Tierschützer, allen voran der Deutschen Tierschutzbund. Leider weigern sich viele Wissenschaftler an Universitäten und anderen Forschungseinrichtungen, mehr tierversuchsfreie Verfahren einzusetzen. Sie halten lieber am Althergebrachten fest und sind für die neuen Techniken nicht offen.
 

 
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Material I
Podcast Nr. 39 - mit dem Thema "Tierversuche in der Kosmetik" (März 2009, MP3, 7 MB)
 

 
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