Beim Seminar in Riedenberg widmete sich die Bayerische Tierschutzjugend mit dem wichtigen Thema „Regenwaldzerstörung" und den Folgen, die diese für Mensch, Tier und Umwelt hat. Am Freitagabend schauten sich die Teilnehmer zwei Filme zu dem Thema an: Der erste handelte von den letzten Orang Utans in Borneo und der Gefahr, in der sie schweben. Im Mittelpunkt des zweiten Films stand die Abrodung des Regenwaldes für Rinderweiden und dem damit verbundenen Holzhandel. Anschließend hatten die Jugendlichen die Möglichkeit, über die Inhalte zu diskutieren.
Dennoch waren die Jugendlichen sich einig, dass Resignation keine Lösung ist und es in unserer Hand liegt, die tropischen Regenwälder zu retten. Viele Menschen denken, dass sie nichts gegen die Zerstörung der Regenwälder unternehmen können. Doch das ist falsch - denn Regenwaldschutz beginnt schon im Alltag. Das Motto lautet in diesem Fall: „Global denken - lokal handeln" und bedeutet: Wer etwas ändern möchte, sollte zuerst die Zusammenhänge verstehen und sich mit den Ursachen der Regenwaldzerstörung auseinandersetzen, um dann im Alltag aktiv zu werden - zum Beispiel indem man Recycling-Papier verwendet und somit Bäume vor der Abholzung bewahrt.