Startseite Jugendportal « Tiere und Menschen « Tiere in der Forschung « Alternativmethoden 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Jugendportal
 
 
Startseite Jugendportal
Aktuell
Mitmachen
Tierschutzjugend
Tiere und Menschen
Tiere zu Hause
Tiere in der Landwirtschaft
Tiere in der Natur
Tiere in Zoo und Zirkus
Tiere in der Forschung
Tiere im Ausland
Tiere im Recht
Tiere in Not
Tierheime
Tipps für Tierfreunde
Eure Meinung
Multimedia
Kontakt
Impressum

Kinderportal

   Newsletter

 
 
Tiere und Menschen
Chemischeund physikalische Laborverfahren

Bei chemischen und physikalischen Laborverfahren werden Wirkstoffe selbst im Labor nachgewiesen - anstatt sie im Tierversuch zu testen oder auch an lebenden Zellen in einer Zellkultur zu prüfen, ob ein Stoff giftig ist oder wie er wirkt. Ein Beispiel für chemische und physikalische Laborverfahren ist der Nachweis von Muschelgift.

Beispiel: Nachweis von Muschelgift

Muscheln ernähren sich von Algen. Manche Algen enthalten Gifte, die sich in den Muscheln anreichern können. Zwar sind diese Gifte für die Muscheln nicht gefährlich, sie können beim Menschen aber Magen-Darm-Erkrankungen oder sogar tödliche Atemlähmungen verursachen.
 
Damit keine Gift enthaltenden Muscheln in den Handel und somit auf den Teller kommen, werden sie vorher im Tierversuch getestet: Muschelextrakt wird Mäusen in den Bauch gespritzt. Wenn zwei von drei Tieren daran sterben, gelten die Muscheln als giftig. Dieser Versuch ist völlig veraltet und außerdem sehr ungenau.
 
Dabei kann man das Gift in den Muscheln viel einfacher und genauer im Labor nachweisen, ohne dass dafür Tiere unter großen Schmerzen leiden und sterben müssen. Dieses tierversuchsfreie Verfahren wird in Deutschland bereits seit den 1980er Jahren angewendet. Mit einer Frist von drei Jahren muss dieses alternative Methode in der gesamten Europäischen Union angewendet werden - 2013 ist dann endgültig Schluss mit den schrecklichen Mäuse-Versuchen. Doch bis dahin müssen noch bis zu 500.000 Mäuse pro Jahr für die Gift-Tests sterben...



 
  Mehr zu diesem Thema:
Alternativmethoden
Tierversuche
 
 
Weitere Themen
 
Wo werden am meisten tierversuchsfreie Verfahren eingesetzt?
 
Förderung der tierversuchsfreien Forschung
 
Alternativmethoden
 
Computersimulationen
 
Zellkulturverfahren
 
Downloads
 
 
Material I
Podcast Nr. 39 - mit dem Thema "Tierversuche in der Kosmetik" (März 2009, MP3, 7 MB)
 

 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
Diese Website ist ein Angebot des
Deutschen Tierschutzbundes speziell für Jugendliche.
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.