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|  Auswertung der großen gemeinsamen Recherche
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Mit unserer Aktion „Eier-Detektive" haben wir drei Monate lang bis Ende April das Versprechen des Lebensmittelhandels überprüft, keine Eier aus tierquälerischer Käfighaltung zu verkaufen. Es haben uns über 200 Rückmeldungen von Eier-Detektiven erreicht. Sie haben 39 mal Käfigeier in den Regalen entdeckt. Die Funde waren nicht abhängig davon, ob in einem Discounter oder einem Supermarkt kontrolliert wurde.
Bei unserer Aktion beteiligten sich Tierschutz-Jugendgruppen, Schulen und zahlreiche Einzelpersonen. Der jüngste Eier-Detektiv war sieben Jahre alt, der älteste Eier-Detektiv 68 Jahre.
Unser FazitAufgrund der zahlreichen Rückmeldungen können wir ein erstes Fazit zu ziehen: Viele Supermarktketten haben ihr Versprechen gehalten, jedoch haben wir unser Ziel nicht überall erreicht. Einige verkaufen weiterhin Eier aus Käfighaltung. Dank eures Einsatzes haben wir jedoch auch festgestellt, dass die Regale einiger Unternehmen bei allen Stichproben „frei von Käfigei" waren.
Wie geht es weiter?Mit diesen gemeinsam erzielten Ergebnisse haben wir eine gute Basis, um beim Handel nachzuhaken. Die Positivbeispiele zeigen: Verantwortliches Management und Lebensmittelangebote ohne Tierqual sind bei Supermärkten wie Discountern möglich. Das Argument, Tierschutz bringe Wettbewerbsnachteile, ist entkräftet.
Je nach Verlauf der Gespräche geht es vielleicht in eine zweite Runde der Eier-Detektive.
Ein herzliches Dankeschön an alle aktiven Unterstützer!
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Die AktionSeit Januar 2010 müssen in Deutschland ausnahmslos alle alten Käfigbatterien für Legehennen abgeschafft sein. Doch tatsächlich hat sich für die Tiere nur wenig geändert - viele müssen weiterhin in Käfigen leben, den Kleingruppen, wo sie kaum mehr Platz haben.
Frühzeitig haben wir daher den Handel aufgerufen, zukünftig als Signal keine Käfigeier mehr zu verkaufen. Viele Unternehmen sicherten uns daraufhin zu, auf Eier aus Legebatterien zu verzichten. Es sollte daher in vielen Supermarktketten keine Käfigeier mehr zu kaufen geben, keine Eier mit der Kennzeichnungsnummer 3.

Sind Regale frei von Käfigei?Alle Tierfreunde, Kunden und Interessierte sind aufgerufen, uns mit einer kurzen Recherche zu unterstützen: Überprüft als „Eier-Detektive" das Eiersortiments im örtlichen Supermarkt. Damit ihr die Ergebnisse festhalten könnt, findet ihr in der rechten Spalte einen Dokumentationsbogen zum Herunterladen. Bitte tragt pro Bogen nur einen Supermarkt ein - ihr könnt uns gerne mehrere ausgefüllte Bögen schicken.
Mogelei bei gefärbtem EiEier-Detektive aufgepasst: Sind eingefärbte Eier nicht gekennzeichnet, beispielsweise mit dem Hinweis "Bodenhaltung", versteckt sich hinter dem knallbunten Angebot in der Regel die Käfighaltung. Diese Eier müssen, da sie gefärbt sind, keine Stempelzahl tragen und sind besonders schwer erkennbar.
Kurzinfo EierkennzeichnungDamit ihr die Käfigeier sicher erkennt, haltet euch am besten an die Nummern- und Buchstaben, die auf allen Eiern aufgedruckt sein müssen. Der Kombination vorangestellt ist eine Zahl, dann folgt die Abkürzung für das Erzeugerland. Die Zahl kennzeichnet das Haltungssystem:
3 = Käfigei
2 = Bodenhaltung
1 = Freilandhaltung
0 = Biologische Haltung

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