Startseite Jugendportal « Tiere und Menschen « Tiere in der Natur « Vogelfütterung 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Jugendportal
 
 
Startseite Jugendportal
Aktuell
Mitmachen
Tierschutzjugend
Tiere und Menschen
Tiere zu Hause
Tiere in der Landwirtschaft
Tiere in der Natur
Tiere in Zoo und Zirkus
Tiere in der Forschung
Tiere im Ausland
Tiere im Recht
Tiere in Not
Tierheime
Tipps für Tierfreunde
Eure Meinung
Multimedia
Kontakt
Impressum

Kinderportal

   Newsletter

 
 
Tiere und Menschen
Vogelfütterung - das kannst du tun

Bastelt und baut selbst Futterstellen für Vögel und bietet dort Körner, gesammelte Beeren und Trockenobst an:

Futterglocke



Die zierlichen Meisen gehen gerne an Futterglocken. © R. Herrmann
Mit Klick vergrößern.

Für die Körnerfresser könnt ihr abgesehen von den fertigen Körnerringen und Meisenknödeln selbst Futterbehälter basteln. Dafür eignet sich gut ein kleiner Blumentopf aus Ton: Durch das Loch am Boden des Topfes steckt ihr einen Ast, der mindestens zehn Zentimeter länger als der Topf sein muss. Wenn ihr später den Topf mit dem Boden nach oben aufhängt, können sich die Vögel an diesem Ast festklammern. An dem Ast befestigt ihr oberhalb des Bodenlochs eine Schnur - diese dient später zum Aufhängen der Futterglocke. Verschließt die Bodenöffnung durch den Knoten der Schnur oder mit einem Stückchen Stoff.
 
Für die Füllung braucht ihr ungesalzenes Fett, zum Beispiel Kokosfett, und etwa zwei Esslöffel Speiseöl, damit die Masse später nicht bröckelt. Erhitzt es vorsichtig auf dem Herd und mischt es mit geeigneten Körnern, zum Beispiel Sonnenblumenkernen, Leinsamen vermischt mit Weizenkleie und Haferflocken. Stellt den Blumentopf mit dem Boden nach unten auf eine Unterlage, füllt den Körner-Brei hinein und lasst ihn zu einer festen Mischung abkühlen. Danach könnt ihr die selbst gebastelte Futterglocke an einem Baum befestigen, so dass Vögel nicht von Feinden erreicht werden können.
 
 

Vogelhäuser und Futterstellen



Wenn das Vogelhaus frei an einem Ast ängt, können es Fressfeinde schlechter erreichen. Mit Klick vergrößern.

Für die Weichfutterfresser könnt ihr im Schutz eines Baumes oder eines Gebüsches am Boden eine überdachte Stelle einrichten, die Schutz vor Wind oder Schnee bietet. Die Vögel sollten an der Stelle einen freien Ausblick nach allen Seiten haben, damit sie herannahende Feinde rechtzeitig entdecken können. Dort könnt ihr getrocknete Beeren und Obst am Stück anbieten.
 
Bringt Futterhäuschen frei hängend an einem Ast an, damit Feinde sie nicht erreichen können.
 
 

Wichtige Tipps für die Fütterung

Beim Füttern solltet ihr noch auf einige Regeln achten, damit es den gefiederten Besuchern bei euch gut geht:
  • in kleinen Mengen vormittags und nachmittags füttern
  • am besten mehrere Futterstellen einrichten, damit sich die Vögel verteilen können
  • Körnerfressern Futter getrennt von den Weichfutterfressern anbieten, damit sie sich nicht stören
  • verfüttert keine Speisereste - Salz und Gewürze sind für Vögel schädlich
  • legt keine Brotreste aus - sie könnten feucht werden und gefrieren

Verschmutzte Futterstellen können Brutstätten für Parasiten und Krankheitsträger sein. Deshalb solltet ihr die Futterhäuschen regelmäßig ausfegen und bei starker Verschmutzung auch mit kochendem Wasser abschrubben.
 
Im Winter könnt ihr - auch bei Frost - zusätzlich Schalen mit Trink- und Badewasser anbieten. Da das ausgelegte Futter meist sehr trocken ist, benötigen die Vögel viel Wasser und dies ist im Winter oft nur schwer erreichbar. Dabei besteht keine Gefahr, dass das Gefieder vereist.
 



Das Vogelhaus sollte regelmäßig gereinigt werden, damit sich keine Krankheiten unter den Vögeln verbreiten. © G. Vollmer Mit Klick vergrößern.

 
  Mehr zu diesem Thema:
Igel
Fledermaus
Siebenschläfer
Stadttauben
 
 
Weitere Themen
 
Tiere in der Natur
 
Kormoran
 
Stadttauben
 
Igel
  
Wildtiere im Winter
 
Jagd
 
Vogelfütterung
 
Downloads
 
 
Material I
Kinder-Broschüre (PDF): Ich füttere die Vögel im Winter
 

 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
Diese Website ist ein Angebot des
Deutschen Tierschutzbundes speziell für Jugendliche.
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.