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Frösche, Kröten und andere Amphibien suchen zur Überwinterung feuchte, aber frostfreie Schlupfwinkel auf. Dann kann es vorkommen, dass sie auch in die Nähe menschlicher Bauwerke kommen, besonders wenn es draußen zu kalt wird. Einige Arten, wie Salamander und Molche, suchen sich manchmal in Komposthaufen oder Kellern einen Unterschlupf. Durch Spalten, Ritzen, Fugen oder lockere Ziegel gelangen sie auch in kühle, unbeheizte Räume.
 Nach Möglichkeit solltet ihr die Tiere nicht stören und nur darauf achten, dass sie im Frühjahr wieder hinausfinden. Sollte das unmöglich sein, könnt ihr euren Fund einfach direkt wieder nach draußen setzen, am besten an einer geschützten Stelle im Garten, zum Beispiel in einen Reisighaufen, alte Mauer oder ähnliches. Molch und Co. suchen sich dann ein neues Plätzchen zum Überwintern.

Verirrte Wintergäste rettenOft verirren sich die Tiere auf ihrer Suche in Lichtschächte oder andere steilwandige Häusernischen. Für viele von ihnen kann das eine tödliche Falle werden, denn aus den tiefen Schächten gibt es spätestens im Frühling kein Entrinnen. In diesem Fall solltet ihr helfen und sie aus ihrer Lage befreien. Dazu könnt ihr die Tiere einfach vorsichtig mit der Hand greifen.
Wer das nicht mag, kann auch einen kleinen Eimer oder ein anderes Behältnis vor sie halten und die Tiere leicht anstupsen, damit sie hinein krabbeln. In jedem Fall solltet ihr sehr behutsam mit ihnen umgehen und sie anschließend ebenfalls an einer geschützten Stelle freilassen. Der Lichtschacht sollte auf jeden Fall gegen weitere "Gäste" abgesichert werden, zum Beispiel mit einem Brett oder Folie.
 Wichtig: Nehmt die Tiere bitte keinesfalls mit ins Haus! Damit tut ihr ihnen nämlich keinen Gefallen, da die „sommerlichen“ Temperaturen in beheizten Räumen ihren eingeschränkten Stoffwechsel mächtig durcheinander bringen und auch an den dringend benötigten Energiereserven zehren.
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