Die Mast von Schweinen in der jetzigen Form ist nicht tiergerecht, weder ihre Aufzucht noch die Haltung der Muttersauen. Deshalb: Bewusst einkaufen!
Verbraucher entscheiden über die Tierhaltung
Muttersau mit ihren Ferkeln, in einem Abteil, aber mit deutlich mehr Bewegungsfreiheit. Bei Klick vergrößern.
Wenn ihr Fleisch essen wollt, achtet beim Kauf darauf, dass es möglichst kein Fleisch aus konventioneller Haltung ist! Empfehlenswert ist Fleisch von landwirtschaftlichen Initiativen, die sich um den Tierschutz Gedanken machen - wie zum Beispiel NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung.
Entscheidet sich ein Landwirt freiwillig nach diesen tierfreundlichen Regeln zu arbeiten, kann er sie nicht nach seiner eigenen Meinung ändern. Es wird streng kontrolliert, dass alles eingehalten wird - sonst verliert der Landwirt das Siegel der jeweiligen Initiative.
Alternativen bieten zur konventionellen Haltung
Muttersau mit Ferkel in der artgerechten Freilandhaltung. Bei Klick vergrößern.
Um wirkliche Alternativen zur aktuellen Situation der Tierhaltung zu entwickeln hat der Deutsche Tierschutzbund vor über 15 Jahren mit anderen Verbänden NEULAND gegründet. Dieser Verein erprobt in der Praxis, wie tiergerechte Haltung und landwirtschaftliche Existenz in Einklang zu bringen sind.
Alle Tiere der angeschlossenen Betriebe werden nach strengen Richtlinien artgerecht gehalten. Sie haben Auslaufins Freie, liegen auf Stroh, bekommen nur einheimische, gentechnisch nicht veränderte Futtermittel zu fressen und haben viel Tageslichtim Stall.
Wegen dieser strengen Anforderungen an die Tierhaltung ist NEULAND bundesweit das einzige Programm, das sich mit Genehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als "besonders artgerecht" bezeichnen und bewerben darf.
Artgerechte Haltung bei Neuland. Bei Klick vergrößern.