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|  Die Mast von Rindern und Kälbern ist meist sehr intensiv und mit wenig Auslauf verbunden. Die ständige Enge erzeugt Stress. Auch hier gilt: Bewusst einkaufen!
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Verbraucher entscheiden über die TierhaltungWenn ihr Fleisch essen wollt, achtet beim Kauf darauf, dass es möglichst kein Fleisch aus konventioneller Haltung ist! Vielleicht habt ihr Glück und es gibt bei euch einen Bauernhof, wo ihr das Fleisch von Rindern, die gut gehalten wurden, direkt kaufen könnt oder ihr habt eine NEULAND- Metzgerei in der Nähe. NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung gehört zu den landwirtschaftlichen Initiativen, die sich bemühen tierfreundliche Regelungen zu finden und durchzusetzen.
Wenn sich ein Landwirt freiwillig entscheidet nach diesen tierfreundlichen Regeln zu arbeiten, kann er sie nicht nach seiner eigenen Meinung ändern. Es wird streng kontrolliert, dass alles eingehalten wird - sonst verliert der Landwirt das Siegel der jeweiligen Initiative.
Kennzeichnung von RindfleischFalls ihr keine Möglichkeit habt, Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren zu kaufen, gibt es noch einen wichtigen Hinweis für euch: Achtet im Supermarkt darauf, woher das Rindfleisch kommt.
Rindfleisch muss genau gekennzeichnet werden. Bei bereits abgepackten Fleisch ist die Packung bedruckt. Bei frischem Fleisch hilft euch der Metzger weiter.
Es muss jeweils angegeben werden, wo das Tier geboren, gemästet und geschlachtet wurde. Hier könnt ihr darauf achten, dass Geburt, Mast und Schlachtung in demselben Land stattgefunden haben. Auf der Packung steht dann z. B. D-D-D für Deutschland. Damit gibt es zwar keine Garantie, dass das Tier gut gehalten wurde, aber zumindest wurden ihm tagelange Tiertransporte durch mehrere Länder erspart.
Echte Alternativen beim EinkaufUm wirkliche Alternativen zur aktuellen Situation der Tierhaltung zu entwickeln hat der Deutsche Tierschutzbund 1988 mit anderen Verbänden NEULAND - Verein für tiergerechte und umweltschonende Nutztierhaltung gegründet. Dieser Verein erprobt in der Praxis, wie tiergerechte Haltung und landwirtschaftliche Existenz in Einklang zu bringen sind.
Alle Tiere der angeschlossenen Betriebe werden nach strengen Richtlinien artgerecht gehalten. Sie haben Auslauf ins Freie, liegen auf Stroh, bekommen nur einheimische, gentechnisch nicht veränderte Futtermittel zu fressen und haben viel Tageslicht im Stall.
Wegen dieser strengen Anforderungen an die Tierhaltung ist NEULAND bundesweit das einzige Programm, das sich mit Genehmigung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) als "besonders artgerecht" bezeichnen und bewerben darf.
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