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Tiere und Menschen
Wildtiere im Winterin Haus und Garten

Wenn es im Herbst langsam kalt wird und der Winter sich durch erste Frostnächte ankündigt, ziehen sich viele Tiere in ihr Winterquartier zurück. Hier schlafen oder ruhen sie während der kalten Jahreszeit und warten auf den nächsten Frühling. Einige Tierarten suchen sich einen Platz zum Überwintern direkt in eurem Garten oder sogar im Haus. Je nach Tierart kann dies im Keller, in der Garage oder im Dachstuhl sein. Wir stellen einige Arten vor, die ihr auch bei euch zu Hause entdecken könnt:
 
Fledermäuse
Igel
Siebenschläfer
 
Insekten & Spinnen
 
Amphibien
 
 

Überlebensstrategien für die kalte Jahreszeit

Um mit den kalten Temperaturen und fehlender Nahrung im Winter zurechtzukommen, haben die Tiere unterschiedliche Strategien entwickelt. Anstatt abzuwandern wie zum Beispiel Zugvögel, Futter zu deponieren wie zum Beispiel Eichelhäher, oder sich ein dickes Fell anzulegen, verschlafen Winterschläfer einfach die kalte Jahreszeit und setzen alle wichtigen Lebensfunktionen auf Sparflamme. Man unterscheidet Winterschlaf, Winterruhe und Winterstarre.

Winterschlaf



Igel sind echte Winterschläfer.
© Herbert Born/DTSchB

Echte Winterschläfer sind beispielsweise Fledermäuse, Igel und Murmeltiere. Sie senken ihre Körpertemperatur und alle Körperfunktion drastisch herab und halten diese niedrig. Zum Überleben nutzt der Körper die zuvor angefressenen Fettreserven.
 
 

Winterruhe



Bären halten Winterruhe.

Winterruhe halten dagegen zum Beispiel Eichhörnchen, Waschbären und Braunbären. Sie senken ihre Körpertemperatur nur leicht herab. Ihr Stoffwechsel ist ebenfalls stark reduziert, die Tiere wachen aber sogar von Zeit zu Zeit auf.
 
 

Winterstarre



Erdkröten fallen wie alle Amphibien in eine Winterstarre.

In Winterstarre fallen dagegen Amphibien und Reptilien. Sie sind wechselwarme Tiere, das heißt ihre Körpertermeratur entspricht der Temperatur ihrer Umgebung. Im Winter passt sich ihr Körper deshalb den kalten Temperaturen und verfällt in Kältestarre.
 
Übrigens kommen derartige Schlafphasen nicht nur im Winter vor. Manche Tiere halten sogar einen Sommer- oder Trockenschlaf. Dies kommt bei hoher Wärme oder Wassermangel zum Beispie bei Weinbergschnecken, Krötenfröschen und tropischen Igeln vor. Kleine Tiere mit hohem Stoffwechsel schieben bei überraschender Kälte oder Nahrungsknappheit auch im Sommer kurzfristige Schlafphasen ein, wie Spitzmäuse oder Fledermäuse.
 
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