Startseite Jugendportal « Tiere und Menschen « Tiere in der Forschung « Klonen von Kühen und Schweinen 
Logo: Deutscher Tierschutzbund e.V. Schriftzug: Jugendportal
 
 
Startseite Jugendportal
Aktuell
Mitmachen
Tierschutzjugend
Tiere und Menschen
Tiere zu Hause
Tiere in der Landwirtschaft
Tiere in der Natur
Tiere in Zoo und Zirkus
Tiere in der Forschung
Tiere im Ausland
Tiere im Recht
Tiere in Not
Tierheime
Tipps für Tierfreunde
Eure Meinung
Multimedia
Kontakt
Impressum

Kinderportal

   Newsletter

 
 
Tiere und Menschen
Klonen von Tieren
Die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union (EU) diskutieren, ob Kühe und Schweine „geklont“ werden dürfen und ob der Verkauf von Fleisch und Milch der Klontiere erlaubt wird. Wir wollen diese Pläne verhindern, weil das Klonen mit sehr viel Tierleid verbunden ist.



Diese Lämmer sehen sich nur ähnlich und sind keine Klone. © Jürgen Plinz

Wissenschaftler haben schon viele Tiere geklont, neben Kühen und Schweinen zum Beispiel auch Mäuse, Ratten, Pferde, Hunde und Katzen. Hinter dem Klonen verbergen sich sehr komplizierte Labortechniken. Meistens wird ein Klontier nach dem Vorbild der Mutter erschaffen - sie sind genetisch identisch. Ein geklontes Kälbchen hat dann unter anderem dieselbe Fell- und Augenfarbe wie seine Mutter. Wenn die Mutter viel Milch gibt, gilt das auch für das ausgewachsene Klontier.
 
Der Körper von Mensch und Tier besteht aus unzählig vielen Zellen. Jede einzelne Zelle enthält einen Zellkern, in dem sich das Erbgut befindet - also die genetischen Informationen die festlegen, welche Eigenschaften das Tier später hat. Bei der natürlichen Zeugung werden bestimmte Zellen von Mann und Frau miteinander verschmolzen. Dadurch vermischen sich auch die Zellkerne und die Erbinformationen. Aus den verschmolzenen Zellen wächst dann in der Gebärmutter der Frau oder des weiblichen Tieres das neue Leben heran - der Embryo.

Kranke künstliche Nachkommen

Anders als ein natürlich entstandener Embryo enthält ein Klonembryo nur das Erbgut des Tieres, dessen Eigenschaften man im Tierkind wiederfinden möchte - zum Beispiel das Erbgut einer Kuh, die besonders viel Milch gibt. Das Klonembryo wird im Reagenzglas aus einer Körperzelle des Elterntiers künstlich hergestellt. Ein Ammentier, eine Leihmutter, dem das künstliche Embryo in die Gebärmutter gepflanzt wird, trägt den Klon aus.
 
Die künstlich hergestellten Klontiere sind fast immer krank. Die meisten von ihnen sterben schon im Mutterleib, viele kurz nach der Geburt. Ihre Organe sind zu groß oder missgebildet, so dass sie entweder gar nicht oder nur kurze Zeit funktionieren. Klontiere, die zunächst überleben und scheinbar gesund sind, werden in späteren Jahren krank. Sie erreichen das natürliche Lebensalter ihrer Artgenossen häufig nicht.
 
Deshalb fordern wir, das Klonen von Tieren zu verbieten. Wir erwarten, dass die Europäische Union die Vermarktung von Klontieren und -produkten nicht zulässt, solange das Klonverfahren noch nicht ausreichend geprüft und geregelt ist.




Klone haben keinen Vater. Dem Muttertier wird eine Zelle entnommen (1), aus der dann im Labor ein Embryo gezüchtet wird und einer Leihmutter eingepflanzt wird (2). Daraus entsteht das spätere Klonjungtier (3), das jedoch häufig krank ist. Es gleicht seinem Muttertier aufs Haar. Mit Klick vergrößern.

 
  Mehr zu diesem Thema:
Tierversuche
Alternativen zum Tierversuch
 
 
Weitere Themen
 
Tierversuche
 
Wie viele Tierversuche gibt es in Deutschland?

Tiere in der Grundlagenforschung
 
Tierversuche in der Industrieforschung
 
Tierversuche für Schüler und Studenten?
 
 
Tierversuchsfreie Methoden
 
Man will beispielsweise Kühe klonen, die viel Milch geben.
Downloads
 
 
Material I
Unterschriftenliste gegen Tierversuche
 

 
Datenschutz | Impressum | Kontakt | Hilfe Druckversion
Diese Website ist ein Angebot des
Deutschen Tierschutzbundes speziell für Jugendliche.
© 2012 Deutscher Tierschutzbund e.V.