Im Einsatz für die Hühner (von links): Kerstie W., Andrea M., Jasmin O.
Um möglichst viele Passanten für das Leid von Käfighühnern zu sensibilisieren, griffen drei Nachwuchs-Tierschützerinnen des Tierschutzvereins Achern und Umgebung e.V. zu eindrücklichen Maßnahmen.
Im Rahmen des Achern Frühjahrsmarktes zwängten sie sich zu dritt in einen engen Drahtkäfig. In Hühnerkostümen, die von einem örtlichen Faschingsverein ausgeliehen worden waren, klagten die Hühner den Passanten lautstark ihr Leid: „Immer nur fressen, Eier legen, fressen, Eier legen, kaum genug Platz sich mal umzudrehen – wollt ihr so leben?“
Immer wieder stimmten die Gefangenen den Titel „Freiheit“ von Marius Müller-Westernhagen an, der viele Passanten neugierig stehen bleiben ließ.
Beeindruckt vom Engagement der Mädchen beteiligten sich viele Passanten an der Unterschriftenaktion „Geflügel gehört ins Freiland“ und spendeten für die Tierschutzkasse.
Übrigens wollte keiner der angesprochenen Marktbesucher in den Käfig steigen, um am eigenen Leib zu erfahren, wie es ist, kaum mehr Platz zum Leben zu haben als eine DIN A4 Seite misst. Trotzdem waren sich fast alle einig: Kein Ei mit 3 – denn gesunde Eier können nur glückliche Hühner legen!