|
 | 
Bei Klick vergrößern - Preisverleihung auf der Gartenschau in Heidenheim; hinten li: Minister Peter Hauk, hinten re: Gerhard Käfer, Vorsitzender des Landestierschutzverbandes Baden-Württemberg.
|

Schülerinnen und Schüler bauen Kaninchenpyramide für das Reutlinger TierheimMit dem 1. Platz beim baden-württembergischen Schüler-Tierschutzwettbewerb belohnt Im Rahmen einer Projektarbeit „Wettbewerb zum Tierschutz“, ausgeschrieben vom baden-württembergischen Kultusministerium, haben Schülerinnen der Klasse 6A des Reutlinger Albert-Einstein-Gymnasiums eine Kaninchenpyramide für den Kleintierbereich des Reutlinger Tierheims selbständig organisiert und gebaut. Dafür wurden sie im Rahmen der Landesgartenschau in Heidenheim von Minister Hauk mit dem ersten Platz in diesem Wettbewerb ausgezeichnet.
Die Schülerinnen Nina Bartels, Stefanie Klein, Ines Richter, Karin Schröter, Natalie Schunk und Tatjana Vatter taten sich im Frühjahr zusammen, um sich auf eine Anregung ihrer Biologielehrerin hin an diesem Wettbewerb zu beteiligen. Nina Herzog aus einer 13. Klasse des AEG übernahm kurz vor ihrem Abitur die Betreuung und Steuerung der Gruppe und half so, das Projekt umzusetzen.

 | 
Bild bei Klick vergrößern - Gehämmert, geschraubt, gestrichen ...!
|
 | 
Bild bei Klick vergrößern - Das fertige Produkt!
|

Eine Kaninchenpyramide Eine Kaninchenpyramide für das Reutlinger Tierheim setzte sich das Team zum Ziel. Einerseits sollte damit das Tierheim eine weitere Unterbringungsmöglichkeit für die immer größer werdende Zahl von Kaninchen erhalten, zugleich sollte auch privaten Kaninchenhaltern anschaulich vorgeführt werden, wie diese Tiere tiergerecht im eigenen Garten gehalten werden können.

 | 
Bild bei Klick vergrößern - Letztlich werden nur die Kaninchen hier wohnen!
|
In Eigenregie wurden Sponsoren gesucht, die das Projekt finanzierten oder durch Sachspenden unterstützten. Die Reutlinger FairEnergie, der Bio-Supermarkt Bio Welt, die Kirchentellinsfurter Echaz-Schreinerei, Albrecht Gehr und einige Privatpersonen, darunter auch die beiden Landtagsabgeordneten Rudolf Hausmann und Hagen Kluck schufen mit ihrer dankenswerten Unterstützung die materielle Basis für das Vorhaben.
Mit viel Engagement und Sachverstand ging es dann an die praktischen Arbeiten. Tatsächlich gebaut wurde dann während der Osterferien. Marc Gauger und Pascal Uter aus Nina Herzogs Klasse sowie der Hausmeister des Tierheims, Hans-Jörg Klein, halfen dabei mit und lieferten insbesondere die noch fehlende Muskelkraft.
Das im wahrsten Sinne des Wortes „ausgezeichnete Ergebnis“ kann sich sehen lassen: eine art- und tiergerechte, witterungsbeständige Allwetterunterkunft, die den Tieren eine naturnahe und doch geschützte Unterbringung mit viel Auslauf und Abwechslung bietet. Die Pyramide kann im Reutlinger Tierheim während der Öffnungszeiten besichtigt werden. Es sind Bauanleitungen vorhanden, und selbstverständlich geben die MitarbeiterInnen des Tierheims auch gerne gute praktische Tipps für den Eigenbau einer solchen Unterkunft.
Auch die Bewertungskommission, u. a. besetzt mit Vertretern des Kultusministeriums, des Ministeriums Ländlicher Raum sowie Mitgliedern des Tierschutzbeirats am MLR, überzeugte diese Arbeit und die Form ihrer Umsetzung. So wurde die Gruppe, die mit ihrem Lehrer Ende Juli nach Heidenheim gereist war, auf der dortigen Landesgartenschau von Minister Peter Hauk mit dem 1. Platz, dotiert mit 500 Euro, ausgezeichnet.
Zusätzlich ein KratzbaumDas Tierheim Reutlingen bedankt sich für dieses großartige Projektergebnis ganz herzlich bei den Schülerinnen sowie bei den genannten Sponsoren. Und den Projektmacherinnen: Herzlichen Glückwunsch!
Wir danken aber genauso den Schülerinnen Dorothe Müller, Ramona Holder und Efa Laibsle, die als zweite Gruppe dieser Schule in einer ähnlichen Aktion einen riesigen Kratzbaum für die Katzen im Tierheim gebastelt und dem Tierheim geschenkt haben!
Nina Herzog – eine Kandidatin für die Aktion „Echt gut!“Für Nina Herzog, die Hauptverantwortliche der Pyramidengruppe, hat ihr weit über das oben genannte Projekt hinausgehendes Engagement in der Tierschutz- und Jugendarbeit noch ein weiteres Nachspiel – im sehr positiven Sinne. Für den Ehrenamtspreis „Echt gut!“ des Landes Baden-Württemberg wurde sie in der Kategorie „Junge Macher“ als eine von zehn Kandidatinnen und Kandidaten nominiert. Bis zum 15. Oktober konnte die Bevölkerung abstimmen, an wen dieser Ehrenpreis vergeben werden soll. Das Ergebnis wird am 19. November im Rahmen einer Festveranstaltung bekanntgegeben und im SWR Fernsehen übertragen. Diese Zeitung ging schon am Tag vorher in Druck, deshalb reichen wir das Ergebnis in der nächsten Ausgabe nach. Wir wünschen Nina Herzog jedoch viel Erfolg bei dieser Wahl und vor allem viel Energie, gute Ideen und enorme Ausdauer bei ihrem weiteren ehrenamtlichen Engagement für die Tiere und Menschen!
|
|
|
|