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|  Die Hauskatze stammt von der afrikanischen Wildkatze ab und wird seit etwa 3.500 Jahren vom Menschen gehalten. Heute zählen Katzen zu den beliebtesten Heimtieren.
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Eigenwillige MitbewohnerEine Katze kann sehr eigenwillig sein und will nur mit Menschen schmusen, wenn sie Lust dazu hat. Dann kann sie aber sehr lieb sein und laut schnurren, sich rollen oder mit den Pfoten treten. Die Erziehung von Katzen ist nicht ganz einfach, deshalb solltet ihr viel Geduld aufbringen, wenn ihr eine Katze in eurer Familie aufnehmt. Um eine Katze stubenrein zu erziehen, ist es wichtig, dass sie anfangs immer gelobt wird, wenn sie die Katzentoilette benutzt hat. Die Toilette sollte keinen Deckel haben und ausreichend groß sein. Wichtig ist ein Standplatz an einem ruhigen Ort sowie eine ausreichende Füllung mit unparfümierten Katzenstreu. Ihr solltet die Toilette täglich reinigen. Viele Katzen bevorzugen zwei Toiletten, da sie gerne Kot und Harn an verschiedenen Orten absetzen.

Ein Platz an der SonneEine Katze braucht einen Korb und eine Decke als Ruheplatz. Außerdem schauen Katzen gerne aus dem Fenster und freuen sich über einen sonnigen Platz zum Dösen auf der Fensterbank. Zur Krallenpflege und zum Spielen benötigt die Katz einen Kratzbaum. Sonst benutzt sie die Möbel, um ihre Krallen zu schärfen. Der Kratzbaum muss standfest sein und darf nicht wackeln, wenn eure Katze drauf springen will. Es könnte sonst sein, dass sie ihn nicht benutzt.
Was bei Laune hältBei der Hauskatze können wir immer noch ursprüngliche Verhaltensweisen der Wildkatze entdecken, wie zum Beispiel den Jagdtrieb, der sich in ihrer großen Spielfreude zeigt. Gerade wenn eure Katze nur in der Wohnung lebt, ist es wichtig, dass ihr mit ihr täglich ausgiebig spielt. Es gibt viele Möglichkeiten, Katzen zu beschäftigen.
Alle Katzen mögen gerne Verstecke. Von geschützten Orten können sie alles beobachten, ohne selbst entdeckt zu werden. Probiert es aus: Legt eine lange Decke über Sessel oder Stühle. Viele Katzen liegen gerne darunter. Oder stellt Kartons auf, in die ihr an einer Seite ein Loch schneidet. Katzen spielen auch gerne mit den Fransen von Flickenteppichen. Diese sind ganz billig im Handel zu erhalten. Gestaltet das Leben eurer Katze abwechslungsreich. Denn nichts ist schlimmer als Langweile!
Es gibt Katzen, die lieber einzeln leben und andere Katzen, die die Gesellschaft von anderen Katzen gerne mögen. Viele Katzen lieben es mit einem Katzenfreund zu spielen und zu kuscheln.
Die Katzenküche Zur täglichen Pflege gehört es, dass ihr die Katze füttert. Hierbei sind drei verschiedene Schalen sinnvoll, eine für Dosenfutter, eine für Wasser und eine für Trockenfutter. Milch solltet ihr der Katze nicht geben, da sie diese nicht verträgt - lieber frisches Wasser. Ebenfalls sollte die Katze kein rohes Fleisch oder Fisch, Wurstschalen oder Knochen bekommen.
Wundert euch nicht, wenn die Katze Grünpflanzen anknabbert. Sie braucht Gras, um beispielsweise verschluckte Haare erbrechen zu können. Sollte eure Katze nur in der Wohnung gehalten werden, ist es sinnvoll für sie einen Topf mit Katzengras anzupflanzen. Dazu könnt ihr „Wiesengras“ aus der Samenhandlung verwenden. Damit vermeidet ihr, das eure Katze womöglich von giftigen Zimmerpflanzen frisst.

Besuch beim TierarztDamit eure Katze gesund bleibt, sollte sie mindestens einmal im Jahr vom Tierarzt untersucht und geimpft werden. Eine Wurmkur braucht sie zweimal im Jahr. Kontrolliert auch die Ohren, ob sie immer schön sauber sind, damit sich keine Milben einnisten.
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