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|  Wer im südlichen Ausland Urlaub macht, kennt das Problem: Scharen herrenloser Katzen und Hunde halten sich in den Hotelanlagen oder auf Stränden in der Nähe des Menschen auf und warten darauf, ein paar Essensreste oder Streicheleinheiten zu ergattern.
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Woher kommen die vielen Hunde und Katzen?
Wie reagieren die Behörden?
Töten löst das Problem nicht
Noch schlimmere Bilder finden sich in vielen östlichen Ländern wie der Ukraine, Serbien, Bosnien, Rumänien, Bulgarien, da dort auch die Menschen sehr arm sind. Hier sieht man nicht selten ganze Hunderudel in Parkanlagen. Vor allem im Winter haben die Tiere großen Hunger.
Woher kommen die vielen Hunde und Katzen?Die meisten Menschen in südlichen und östlichen Ländern kontrollieren die Fortpflanzung ihrer Haushunde und Katzen nicht. Sie bewerten eine Kastration als etwas Widernatürliches und lehnen diese daher absolut ab. Es ist auch traurige Realität, dass häufig der schönste Welpe in einem Haushalt behalten wird, während die anderen Jungen samt Muttertier einfach ausgesetzt werden. Diese Tiere haben kein Zuhause mehr und suchen Unterschlupf in leeren Häusern oder Parkanlagen, ernähren sich von Abfällen, Mäusen auf Feldern und betteln Menschen an.

Wie reagieren die Behörden?Leider werden die Straßentiere nur sehr selten akzeptiert. In den meisten Gemeinden gibt es Tierfänger, die die Straßentiere einfangen. Anschließend werden die Tiere in Tierheime verbracht, die sich nicht selten auf Mülldeponien befinden. Dort werden sie unter sehr schlechten Bedingungen gehalten und nach Ablauf einiger weniger Tage getötet. Wie unsinnig und ineffektiv solche Tötungsaktionen sind, zeigen die Zahlen der pro Jahr gefangenen und getöteten Straßentiere in diesen Ländern, die über viele Jahre unverändert geblieben sind.
Töten löst das Problem nichtDas Fangen und Töten von Straßentieren ist weder mit dem Tierschutzgedanken zu vereinbaren noch tragen diese Maßnahmen zur Lösung des Problems bei. Jeder Lebensraum bietet die Lebensgrundlage für eine gewisse Anzahl von Tieren derselben Art. Wie viele Tiere in diesem Gebiet leben können, wird reguliert durch das Angebot an Futter und Wasser sowie die Möglichkeiten, Unterschlupf zu finden.
Besiedelt eine Tierart ein neues Gebiet, stellt sich nach einiger Zeit ein Gleichgewicht zwischen Geburten- und Todesrate ein und die Anzahl der Individuen einer Tierart bleibt nach einer gewissen Zeit unverändert. Erhöht sich nun die Todesrate, zum Beispiel durch menschliche Eingriffe, wird dies schnell kompensiert indem sich die verbliebenen Tiere eher überleben können und sich wieder vermehren. Außerdem wandern nach solchen Tötungsaktionen häufig unkastrierte Hunde oder Katzen aus der Umgebung in das freigewordene Gebiet ein.
Kurz zusammengefasst heißt das: Tötungsaktionen sind grausam und absolut sinnlos!
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